“Fridays gegen Altersarmut”? – die Alarmglocken werden lauter.

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In Kiel wurde “Fridays gegen Altersarmut” abgesagt. Stattdessen trafen sich 30 Teilnehmer zur Kundgebung des “Runden Tisches gegen Rassismus und Faschismus” – Anhang 1 – unten. Auch in Plön wurde die Mahnwache abgesagt. Im Vorfeld hatte der Bürgermeister eine couragierte Presseerklärung abgegeben – Anhang 2 – unten.

„Fridays gegen Altersarmut“? – die Alarmglocken werden lauter.

„Fridays gegen Altersarmut“ ist ein weiteres deutliches Signal dafür, dass die Rechten und Neo-Nazis versuchen, mit „Sozialpolitik“ Menschen zu fangen (*). Die Antworten der sozialreformerischen und linken Kräfte darauf sind wütend bis hilflos, auf jeden Fall aber unzureichend. 

 

Aufmerksamkeit und Verunsicherung sind groß: Über 300.000 „Mitglieder“ soll die Bewegung nach einem halben Jahr schon haben. Dabei wird der Unterschied zwischen facebook-„Freunden“ und „Mitgliedern“ eingeebnet. „Follower“ bzw. „Freunde“ werden zu Gruppenmitgliedern, ganze „Freundesgruppen“ können zur Gruppe „Fridays gegen Altersarmut“ zugeschlagen werden. Alles mit einem einfachen Mausklick. Mit „Mitglied“ im Sinne von Bekenntnis zu Zielen, bewusstem Beitreten, verbindlicher Aufnahme oder gar Mitgliedsrechten hat das nichts zu tun.

 

Am 24. Januar, dem ersten bundesweiten Aktionstag, sollen dann in ca. 180 Städten deutlich weniger als 1% dieser „Mitglieder“ anwesend gewesen sein. Sicher wäre es ein Fehler, die Protestierer gegen die Altersarmut pauschal dem rechten Lager zuzuordnen. Und es gibt ja auch mindestens 3,5 Millionen Gründe (betroffene Menschen), sich gegen Altersarmut zu engagieren.

 

Es gibt auch genug Gründe, gegen die Rentensenkungspolitik der letzten 30 Jahre zu protestieren. Der Rechtsaußen-„Flügel“ der AfD in Thüringen versucht seit 2018 mit dem Konzept „Die Produktivitätsrente“ zu punkten. Ein Konzept, das viel gefährlicher ist, als die neoliberalen Vorstellungen von Meuthen/Weidel.

 

Auch betriebspolitisch gibt die AfD sich sozial. Sie hat bereits vor ein paar Jahren begonnen, Betriebsorganisationen aufzubauen, die bei den Betriebsratswahlen im vergangenen Jahr besonders in der Automobilindustrie Erfolge erzielen konnte. 

Bei den Wahlen zu Landtagen, zum Bundestag und zum Europaparlament der vergangenen drei Jahre hatte die AfD bei den Arbeitern und Arbeitslosen überdurchschnittliche Ergebnisse von 10% bis 30% eingefahren.

 

Das Umfeld, in dem die Rechten sich als „Kümmerer“ oder „Interessenvertreter“ in Szene setzen können, wurde durch die Sozialabbaupolitik der letzten 20 Jahre regelrecht befeuert. Agenda 2010 mit Hartz IV und die Rentensenkungsprogramme von Riester und Rürup haben zu zunehmender Armut und die Aussicht auf ein katastrophales Millionenschicksal von Altersarmut geführt. Die Angst vor dem Absturz ins soziale Elend geht bis weit in die Mittelschichten.

 

Die Bedrohung, dass Rechte und Neo-Nazis mit „Sozialpolitik“ diese Lage ausnutzen, wächst spürbar.  

 

Auch die Kieler IG Metall Jugend beteiligte sich an der Kundgebung des Runden Tisches und sprach sich für den Kampf gegen Altersarmut, aber gegen die Vereinnahmungsversuche durch AfD & Co. aus.

Was ist dagegen zu tun?

Es ist zwar notwendig, sich den Rechten entgegenzustellen und den wahren nationalistischen und rassistischen Kern ihrer Politik zu enthüllen. Es ist auch richtig deutlich zu machen, dass sie teilweise unsere Inhalte klauen, um sich als Wölfe im Schafspelz zu tarnen.

 

Das reicht aber bei weitem nicht aus. Entscheidend wird sein, dass die sozialreformerischen und linken Kräfte in diesem Land entschlossener, überzeugender und lauter Sozialpolitik betreiben.

Wir müssen endlich Sozialpolitik machen, die den Namen auch verdient, mit deutlichen Forderungen und Konzepten und keine Begleitmusik, die den Sozialabbau nur zu dämpfen versucht. 

Gewerkschaften, Sozialverbände, Parteien/Parteigliederungen, Vereine und engagierte Einzelpersonen haben die Aufgabe, gemeinsame Reformziele zu erarbeiten und gemeinsame Kampagnen zu starten. Offensive ist die einzige erfolgversprechende Strategie gegen Rechts.

 

Die Gewerkschafter im „Seniorenaufstand“ haben auf einer Arbeitstagung im November letzten Jahres dazu einen Vorschlag für gemeinsame rentenpolitische Ziele erarbeitet. „Die nächste Rentenreform muss einen gründlichen Richtungswechsel bringen.“ 

Es wird spannend, ob diese Initiative angenommen wird.

 

(*) Dass die Initiative und Verbreitung von „FgA“ von rechten Organisationen ausgeht, wurde unter anderem auf wikileaks veröffentlicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Fridays_gegen_Altersarmut

 

Anhang 1:

Kiel. Rund 30 Menschen haben gestern Mittag auf dem Kieler Rathausplatz an einer Kundgebung des Runden Tisches gegen Rassismus und Faschismus teilgenommen. Anlass waren die bundesweiten Proteste der Bewegung „Fridays gegen Altersarmut“, der Runde Tisch kritisiert diese Bewegung scharf. „Wir wollen verhindern, dass rechte Kräfte Menschen beim Thema Altersarmut gegeneinander ausspielen“, sagte Dietrich Lohse, Verdi-Vertreter und Sprecher des Runden Tisches.

Der Vorwurf: Die Bewegung „Fridays gegen Altersarmut“ werde von rechten Kreisen unterwandert und instrumentalisiert. „Fridays gegen Altersarmut“ entstand im Spätsommer 2019, die Facebook-Gruppe der Bewegung hat mehr als 300 000 Mitglieder. Mehrere Administratoren (Leiter) der Gruppe verkehren in rechten Kreisen, zu den Protesten von „Fridays gegen Altersarmut“ riefen unter anderen die Partei „Die Rechte“ und der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen auf.

Für gestern waren bundesweit Kundgebungen der Bewegung geplant, auch in Kiel. Die Kundgebung in Kiel wurde aber wieder abgesagt, stattdessen demonstrierte der Runde Tisch mit vielen Gewerkschaftern gegen die Instrumentalisierung des Themas Altersarmut von Rechten. „Die Flüchtlinge sind nicht schuld an der Altersarmut, wie es von den Rechten gerne vermittelt wird. Ein erfolgreicher Kampf gegen Armut ist nur möglich, wenn wir alle zusammenstehen“, sagte Dietrich Lohse. Er setzt sich weiter für den Kampf gegen Altersarmut ein – die Bewegung „Fridays gegen Altersarmut“ sei dafür aber kein geeigneter Vertreter. bic


Quellenangabe: Kieler Nachrichten vom 25.01.2020

 

Anhang 2:

Gute Nachrichten auch aus Plön, dabei eine bemerkenswerte Stellungnahme des Bürgermeisters, übermittelt von den OMAS gegen Rechts:

… in Plön war dann auch nix los… Zuvor hatte Bgm. Winter noch eine PE abgegeben…

Die Fridays gegen Altersarmut Veranstaltung morgen in Plön ist abgesagt. Gut so. Vor der Absage hatte ich eine Presseerklärung dazu abgegeben:

Bürgermeister Winter demonstriert gerne gegen Altersarmut – nicht aber am Friday und warnt!

Derzeit nehmen sich rechtsgerichtete Organisationen dem Thema Altersarmut an; aber warum, fragt sich Bürgermeister Winter?

Die Gewerkschaften haben sich schon immer den Belangen der Arbeitnehmer*innen angenommen und dazu gehört auch das Thema Altersarmut.
Das tun sie schon länger und die Gewerkschaften erreichen viel für Arbeitnehmer*innen. Man denke nur einmal an den Mindestlohn – ein Schritt in die richtige Richtung gegen Altersarmut, ein Schritt auf dem noch weitere Schritte folgen müssen.

Bürgermeister Winter rät den Plöner*innen, Gästen und Besuchern Plön`s:

„Schauen Sie sich ganz genau an, wer eine Demonstration, eine Mahnwache gegen Altersarmut organisiert. Ist das Motiv der Organisatoren wirklich gegen Altersarmut zu demonstrieren oder wollen die Organisatoren nur Sie, die Demonstranten für eine rechtsgerichtete Bewegung gewinnen?

Informieren Sie sich unbedingt über die Organisatoren ehe sie an einer Demo oder Mahnwache teilnehmen!“

Viele, wenn nicht sogar die meisten Menschen, die sich gegen Altersarmut einsetzen sind nicht rechtsgerichtet.

Bürgermeister Winter: „Schauen Sie in der Presse und im Internet nach, wer sind die Organisatoren der Demo oder Mahnwache und laufen Sie nicht Gefahr plötzlich durch ihre Teilnahme an einer Demo oder Mahnwache in eine rechte politische Ecke gedrängt zu werden, weil Sie bei einer Demo oder Mahnwache teilgenommen haben, deren Organisatoren rechtes Gedankengut verbreiten.“

(Reiner Heyse, 27.01.2020)

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25 Kommentare

  1. Einen schönen guten Morgen.
    Ja ich sitze schon vor diesem Ding hier. Gerade mir einen Beitrag von Monitor über den und die Denkweise des Herrn März angesehen. Dabei wurde auch ein Rückblick gezeigt bevor Herr Schröder diese Agenda die auch Herr März im Bundestag als Parteivorsitzender gefordert und mitgetragen hat die dann dieser Bundeskanzler Schröder umgesetzt wurde. Von dem erfährt man überhaupt nichts zur Sozialpolitik der lehnt Presse nachfragen zu dem Thema ab und Äußert sich dazu auch nicht schriftlich. Ja eben Rückwärts gerichtet wie zur Zeit der Industrialisierung. Arbeiten bis man Tod umfällt. Man gewinnt den Eindruck, als wenn die sich dass Zurückholen wollen was Gewerkschaften seither an Mitbestimmung erreicht haben. Das Herren denken haben diese Leute nie abgelegt. Alles soll von deren Barmherzigkeit abhängen. Patriarchisches denken eben.

  2. Hallo, ich wünsche allen einen schönen Montag und eine Hoffentlich schöne Woche.

    Nun das habe ich dann heute Morgen auch wieder im Internet gefunden. Es ist aber nur ein Ausschnitt eines Links bei Facebook.

    Dick und Schwarz da in einem längeren Bericht zur Grundrente. Es ist aber genau das was ich erwarte wenn bei der nächsten Bundestagswahl egal wann diese Stattfindet wohl folgen wird. Auch gestern Abend bei Anne Will wurde von Herrn Söder auch wieder über Wirtschaft und nicht über die zunehmende Armut oder Grundrente geredet.

    So nun dieser Ausschnitt.
    Im Zentrum der Reformvorschläge der Gruppe um den Renten politischen Sprecher der CDU-Fraktion, Peter Weiß, steht die Idee einer permanenten Erhöhung des Renteneintrittsalters. Statt bei 67 Jahren stehen zubleiben, soll die Grenze zum Ruhestand an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden. Mehr Lebenszeit soll demnach hälftig zwischen Arbeit – und Rentenzeit aufgeteilt werden. »Erhöht sich also die Lebenserwartung um ein Jahr, erhöht sich die Regelaltersrente der Rente um sechs Monate«, heißt es in dem Papier, das jW vorliegt.

    Also alle schön mal dann CDU wählen. Grrrrrrrr.

  3. Hallo, schönen Samstag.

    Fühl mich genötigt wieder etwas zu schreiben.

    Ich beziehe mich auf einen Bericht aus F.R als Auszug dies, Ein Wirtschaftsprofessor an der TU München und Mitglied in der Renten Kommission macht seiner Enttäuschung über die Arbeit der Kommission jetzt Luft. „Erwarten Sie nicht zu viel“, sagte er auf einer Renten-Tagung der Evangelischen Akademie in Tutzing. „Erwarten Sie besser gar nichts.“ Ich lese, dass die Renten Reserven wohl bis 2025 aufgebraucht sein werden. Was dann ? denn wir sind doch schon Mitten drin in dieser Spirale der Altersarmut. Wenn dies dann für die Zukunft der jungen Generation schon jetzt so ist wie sollen dann wenn diese mal in Rente gehen überhaupt überleben können ? Für die dann ihr ganzes Leben gearbeitet haben war dann ja alles für die Katz. Ein Dilemma wird es für viele diejenigen die in kurzer Zeit wohl ihren Arbeitsplatz verlieren oder in prekären Arbeits Verhältnissen nicht das nötige Geld verdienen um sich fürs Alter selbst zu Versichern ohne diejenigen die Ohnehin schon nach ihrer Ausbildung keinen Anschluss Job gefunden haben. Die Zeitungen stehen voll von Kommentaren. Aber man findet nachdem der Karren Jahrzehntelang in den Dreck gefahren wurde nun keine Lösungen mehr.

  4. Regierung stellt Besteuerung der Renten nicht infrage
    “Position eines Einzelrichters wird vom zuständigen Senat des Bundesfinanzhofs nicht geteilt.” Rentenversicherung rät zu weiterer Beobachtung.

  5. Nachtrag:Karl-Heinz Kohlhas Wie lange schon wird in den großen Parteien der Kampf gegen diese AFD mit völlig ungeeigneten Mitteln geführt. Das auch Gerichte in Urteilen erlauben Personen in dieser Partei Faschisten und anders bezeichnen zu dürfen verfehlt die Wirkung.Mann kann es drehen wie man will oder egal ob ein Herr Höcke und die AFD so gut dasteht denn da sind kluge Köpfe drin. Nicht umsonst ist Herr Höcke Professor. Die verstehen es aus dem FF die Gesellschaft zu spalten. Auch gestern wieder war die Frau Weidel die Gewinnerin der Show bei Anne Will auch wenn oder gerade weil Sie in diesem anderen Anwesendenen bis auf Frau Wagenknecht .die sich Sowieso immer sehr gut benimmt und nur Antwortet wenn Sie auch gefragt wird.Für mich sind diese Chaos Politiker die da oft laut Argumentieren nicht wählbar. Denn wer Schreit hat Unrecht.

  6. Hallo, wer gestern Abend Anne Will gesehen hat. sollte festgestellt haben von welchen Politikern Deutschland Regiert wird. Völlig durcheinander diese Diskussion teilweise nicht zu verstehen.Jeder pochte auf seine eingefahrenen Positionen. Ohne auch nur ein Hauch von aufeinander zugehen ohne Kompromissbereitschaft. Ja Teilweise wie Feinde. Ich denke mal das die Mehrheit der Bevölkerung die nirgendwo Organisiert sind dieses Asoziale verhalten nicht nachvollziehen kann. Kleinkinder verhalten sich klüger. Aber wartet ab,die Quittung kommt noch. Ach und noch etwas habe ich gelesen. Die Senkung der Krankenkassen Beitrag zur Betriebsrente wird höchstens 25 € betragen. Ich denke, dass sich das aber auch negativ auf die Steuer viele Rentner auswirkt die eine solche Betriebsrente bekommen. Durch die Hintertür werden wir dann mal wieder abgezockt.

  7. Gerade gefunden auf der Hompage des DGB unter dem Stichwort verlässlicher Generationenvertrag. DRV widerspricht Studie: Vertrauen in gesetzliche Rente sinkt nicht Na, wer sagt dann die Wahrheit ? Sind solche Aussagen, das ist Spitze ermunternd wenn es doch ganz anders aussieht. Wäre Vertrauen da brauchte es keine Organisationen die bisher jedenfalls für ein anderes Rentensystem eintreten. Verwundert mich aber nicht, mir hat mal eine Mitarbeiterin der Gesetzlichen Rente in einem Beratungsgespräch über meine Rente gesagt als ich nur das Österreichische Rentensystem mit ihr Diskutieren wollte nah dann sollte ich doch nach Österreich ziehen. Viele der Intellektuellen denken in ganz anderen Regionen. Armut ist da nur eine Randnotiz.

  8. Winfried+Heinzel ja das Ist das Eigentliche Ziel. Ich denke auch, dass dies den jungen Menschen auch bewusst ist. Jedenfalls machen sich darüber meine nun Erw. Kinder im Beruf über ihre Renten Erwartungen keine Illusionen.

  9. Ökonomischer als das Umlageverfahren mit der Rente kann man es nicht machen. Deshalb sollte man hier die Finger davon lassen. Rückblickend betrachtet wird seit über dreißig Jahren die GRV (Gesetzliche Renten Versicherung) zerstört, um daran zu verdienen! Die Vernichtung unserer GRV ist kein Naturprozess, es ist ein politisch gemachter Prozess. Und was die Rentenkommission anbelangt, die arbeitet wie alle Rentenkommissionen vorher, still und leise vor sich hin. Eines haben die Rentenkommissionen gemeinsam, in ihnen sitzen nur Personen, die vom Ergebnis ihrer Arbeit und deren Auswirkungen nicht betroffen sind. Ich gehe davon aus, dass das angepeilte Ergebnis der Kommission ein weiterer Anstieg des Eintrittsalters in die Rente bewirken soll und bereits bei Gründung dieser Kommission feststand, wobei diese Kommission nur noch möglichst verwaschene Aussagen finden soll, wie man den Sand in die Augen der jüngeren Generationen streut, so, dass sie nicht erkennen, dass sie es sind, die dann eine längere Lebensarbeitszeit absolvieren sollen, vorausgesetzt, sie finden überhaupt Arbeit.

  10. Wenn man sich die Politik der letzten dreißig Jahre anschaut, dann ist schon klar, es war keine Politik für die Mehrheit. Und wenn Demokratie bedeutet, dass Politik für die Mehrheit gemacht wird, dann müsste man sogar weiter gehen und sagen: „Die Demokratie ist mehr als nur bedroht.“ Es ist so, dass massive Einflussnahme stattfindet, auf unterschiedlicher Ebene wo z.B. direkt mit Geld und mit Lobbyisten Einfluss genommen wird. Auch und gerade bei der Privatisierung kann man untersuchen, ob es aus ökonomischer Sicht mit rechten Dingen zugeht. So neben bei bemerkt, „Privatisierung“ kommt aus dem Lateinischen, von privare. Und privare heißt berauben. Genau darum geht es bei den Privatisierungen. Beraubt wird die Bevölkerung.“ Das ganze Denken, das bestimmte Bereiche sich einfach rechnen müssen, betriebswirtschaftlich funktionieren müssen, davon müssen wir einfach weg. Letztlich ist die Kommerzialisierung für die Allgemeinheit sogar teurer. Fakt ist: Die Lobbyarbeit wird immer zugunsten privater Akteure und zu Lasten der Arbeitnehmer*Innen betrieben. “Privat vor Staat” predigten CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne jahrelang. Die Folgen sind für die Bürger bitter. Krankheit und Gesundheit wurden zum Renditeobjekt. Mit unserer Gesetzlichen Rente (GRV) hat man es auch vor.

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  12. Mein Vater darf nun, dank unserer ach sooo tollen ReGIERung, pro Jahr 248 Euro mehr an Steuern zahlen. Damit fällt er nun nach 48 Arbeitsjahren unter die Armutsgrenze. Und wir etwas dagegen sagen, sind wir nun Nazis? Mal ehrlich: Wir es nicht langsam langweilig, immer mit der Nazikeule auf Andersdenkende einzuprügeln? Mal ganz abgesehen davon, dass die echten Nazis das Blut von Millionen Menschen an den Händen kleben haben, wofür sie im der Hölle schmoren sollen; Ihr, ihr Gutmenschen, verharmlost durch solche völlig unangebrachten Vergleiche die schrecklichen Verbrechen der Hitler-Zeit. Schon mal darüber nachgedacht?
    Nein, natürlich nicht!
    Denn wer den Machtanspruch der Linken stört, muss in deren Augen mindestens gesellschaftlich vernichtet werden – und wenn sie in der Geschichte die Macht und Mittel bekamen, schreckten sie nicht zurück, ihre politischen Gegner zu foltern und letzten Endes zu töten.

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  14. Nun ich habe mich in meinem Verhalten oder den täglichen Ablauf durch die vielen Dinge die ich erlebt und ertragen habe schon verändert. Das ich zumeist Zuhause verbringe habt ihr liebe Leser mit zu Verdanken, dass ich hier viel schreibe. Da ich ja alleine Lebe habe ich auch die Zeit dazu. Der Man hat ja sonst nix zu tun.
    Was geblieben ist, die Zuneigung zu meinen mittlerweile Erwachsenen Kindern und die zu mir. Ich denke, dass ich in den ersten 7 Jahren nach dem Auszug meiner Frau mehr an Erziehung und Leistung erbracht habe als meine ex Frau in 18 Jahren. Auch trotz meiner finanzarmen Lage nach ihren Auszug aus dem Haus was wir erst 1995 bezogen hatten. Ihr Auszug fand dann 2004 statt. Was zurückblieb waren die Darlehnsschulden und auch ein von ihr bis an die Grenze belastetes Konto.Nun könnte man Sagen warum hat der Kerl das nicht an sich gehalten oder zumindestens Kontrolliert. Nun in dieser Zeit war ich schon im Vorruhestand war aber auch Darmkrank. Außerdem brachte dieser Vorruhestand auch oder zog Geldverluste nach sich. Ja und darum bin ich auch nicht Gut auf Gewerkschaften zu Sprechen die ja diese Vorruhestands Regelung mitgetragen hat. Dem Staat das weiß ich haben wir Betriebsrentner zu verdanken, dass wir nun bis jetzt seit meinem 55 Lebensjahr den doppelten Beitrag auch innerhalb der Betriebsrente zur Krankenversicherung selber zu tragen hatte. Außerdem ist innerhalb des Auflösungsvertrags Urlaubs und Weihnachtsgeld auf die Bezüge in diese Bezüge eingerechnet worden. Natürlich hatte jeder Mitarbeiter dann weniger wie früher .Ja es fanden Infoveranstaltungen statt die aber für viele Leute kompliziert waren.Ja man machte uns das auch mit Rosa kommentare schmackhaft. Leute die damals das Spiel durchschauten und nicht gehen wollten da machte man dann Druck. Jedenfalls sind diese Betriebsräte aber nicht in selbigen gegangen und haben durchgearbeitet.Ich als einfacher Arbeiter dem so etwas privates dann passiert konnte das nicht gebrauchen da es mich finanziell noch mehr in die Enge getrieben hat. Dazu kam dann später mit Rentenbeginn der Verlust von 10 Rentenpunkte durch den frühen Eintritt mit 60 was ja auch von den Gewerkschaften geduldet wurde.Jedenfalls habe ich gegenüber der Poltik damals kaum Gegenwehr gegen damalige Schröder Regierung zur kenntniss genommen. Die nächsten 6000 Arbeitnehmer werden bedingt durch die Klimadebate demnächst über ähnliche Verträge ihren Job verlieren. Mal sehen was der eine oder andere der da keine Verantwortung trägt dann sagt, wenn es an die Berechnung der Rente geht. Klar Meister in hohen Lohngruppen werde den Verlust verschmerzen. Aber Arbeiter wie ich einer war ist das alles schlecht obwohl der Betrieb an sich nichts für meine Trennung und Scheidung kann. Jedenfalls habe ich die Scheidung nicht beantragt. Wegen dem Versorgungsausgleich hätte ich niemals die Scheidung eingereicht. Ich habe natürlich auch auf Anregung einer Anwältin versucht zu einer anderen Lösung zu kommen. Aber mir war klar, dass meine ex Frau das ablehnen würde. Nun ich bin trotzdem ein offener Typ geblieben und Freundlich geblieben. Ich mache trotzdem trotz 90 % etwas Ausgleichssport um auch Geistig fit zu bleiben. Trotzdem habe mich aber doch sehr zurückgezogen. Erspartes habe ich nicht und bin froh, dass ich mein Konto derzeit nach langen Jahren nicht im Minus habe weil ich auch als gebranntes Kind mit Geld sehr Vorsichtig umgehe.

  15. solange parteien die geschicke dieses landes bestimmen, egal welcher colour, solange sind lobbyismus und korruption, tor und tür geöffnet.
    eine visionslose und teilweise traumatisierte gesellschaft ist unfähig die dinge kritisch zu hinterfragen, die für dieses chaos auf diesem planeten verantwortlich sind. kein einziges medium traut sich die dinge beim namen zu nennen, weil die namen bisher in keiner zeitschrift, oder im tv veröffentlicht wurden. rothschild, rockefeller, dupont, jp morgan und einige andere superreichen familien, sind die initiatoren für die neue weltordnung. es geht nicht um blackrock, oder andere finanzinstitutionen, sondern um die leute, die an der spitze der machtpyramide stehen. erst wenn diese informationen den bürgern zur verfügung stehen, haben wir eine kleine chance, um uns von dieser menschenverachtenden ideologie zu befreien.
    unendliches wachstum in einem geschloßenen raum, führt unweigerlich zur explosion.

  16. Guten Morgen alle und die lieben Sorgen. Wie ihr euch denken könnt, schreibe ich nicht nur hier im Forum und gebe meine Meinung wieder sondern auch wo sich bei unserem Thema die Möglichkeit bietet. Dabei fällt mir auf, dass zB. auch bei GMX immer weniger nach Nachrichten diese Möglich geboten wird. Nun habe ich auch das kleinste ABO für die Internetseite unserer Tageszeitung gebucht. Nun seit geraumer Zeit werden mir immer mehr Beiträge mit dem Hinweis auf ein teures Abo gesperrt. Früher war das alles im Internet kostenlos. Ich verstehe, dass der Zeitung dadurch Einnahmen verloren gehen. Darum mache ich es hier oder auch bei Facbook. Nun beziehe ich mich auf einen Kommentar eines Users von Gestern der auch seine Meinung zur Sendung Hart aber Fair und der Rente abgegeben hat. Ich nehme mal an, dass er mit seinem Kommentar Sahra Wagenknecht ausgeklammert hat. Er meint nämlich, dass die Gegenmeinung der anderen Teilnehmer für die Leute zur selbsverständlichkeit gehört. Ja diese kennen es ja nicht anders und werden wohl auch ihr Geld was Sie verdienen breit gestreut am Kapitalmarkt ja auch in Aktien anlegen.
    Es müsste eigentlich heißen,fast Alle dort sitzenden Personen dachten in der Sendung nur an die Oberschicht, der Mittelstand muss für oben mit kämpfen und für unten ist egal!! Er meint auch, dass darf so nicht weitergehen. Nur wenn die Personen schon so Argumentieren was denken dann erst Bundes oder Landtagsabgeortnete, die Kanzlerin, Minister und das ganze Beamtenvolk. Er meint,wir brauchen eine angemessene Rente für alle und fordert eine Mindestrente von etwa 1.200 €uronen für alle.!
    Ich habe daraufhin folgende Antwort gegeben.

    Na, 1.200 € Rente ist doch angesichts der immer weiter steigenden Lebenshaltungskosten doch auch nur ein Minibetrag. Ich bin geschieden weil sich meine ex von meinen Kindern und mich 2004 getrennt hat. Ich hatte dafür gesorgt, dass wir Eigentum hatten. Ich alleine habe dass dafür nötige Geld erarbeitet. Wir waren auch nach ihrem Auszug noch so verschuldet, dass ich dann eine Scheidung nicht durchziehen konnte.Später musste ich durch eine Insolvenz. Meine Frau die Gerichtskostenhilfe bekam hat dann die Scheidung eingereicht. Nun stehen ihr 43% der Rente zu weil es da einen Versorgungsausgleich gibt. Es gibt zwar einen Passus des Einspruchs aber was will man machen wenn er auf dem Papier steht und unter gewissen Umständen noch nicht mal zum tragen kommt. Jedenfalls fühle ich mich bis heute ungerecht behandelt. Gerichte und Rechtsanwälte sind für mich ein rotes Tuch. Für mich war diese Sendung gestern wieder der große Quark mit vorschlägen die für Rentner völliger Schwachsinn sind.

  17. Das Versagen der Gewerkschaften, Parteien und Sozialverbänden hat diese Lücken erst geschaffen, die jetzt die Rechten/AfDler für sich nutzen. Ich empfehle jedem, sich die bürokratisch und entwürdigende Prozedur anzusehen, wenn jemand nach 40 Jahren und mehr Arbeitsjahren die Grundsicherung beantragen muss. Zuvor meist Menschen, die Familien versorgt, Steuern gezahlt und sich auch für die Allgemeinheit engagiert haben. Nicht selten sind es Sachbearbeiter/Beamte, die die Antragsteller immer wieder und wieder anschreiben, was sie alles nachweisen müssen, die oft gar nicht nachgewiesen werden können. Wer weiß schon, ob die Mietwohnung öffentlich gefördert wurde? Alles, wirklich alles was zuvor erarbeitet wurde, muss dann erst verwertet werden, bis auf ein lächerliches Schonvermögen. Wer hat sich solche Konstrukte ausgedacht? Ganz sicher nicht Menschen, die selbst betroffen sind. Betriebsrenten, die so gering sind, dass sie in einem Monat in einem Betrag ausgezahlt werden, dürfen nur bis 100 Euro behalten werden, alles was darüber ist noch zu 30%. Weil sie eben in einem Monat ausgezahlt werden. Auch wenn Nachzahlungen in einem Monat erfolgen, die sonst jeden Monat unter er 100 Euro-Grenze liegend werden dann gekürzt.
    Wenn dann Betroffene verzweifelt sind und sich verbal wehren, ja dann werden so in die rechte Ecke geschoben. Aber sie machen ja nur ihre Arbeit, die Sachbearbeiter . . . Wenn etwas rechts ist, dann dieses System, die die Menschen geradezu in die Arme der AfD und Co. treibt.

  18. Die Alarmglocken hätten bei den Gewerkschaften klingeln müssen, als die Kürzungen der Renten und das 3-Säulenmodell eingeführt worden sind.

    Wo waren sie denn da?

    Österreich hat es vorgemacht. Fast 98 % der Arbeiter u. Angestellten sind in der Gewerkschaft.

    Auch ein SPD Mitglied aus dem Saarland hat ein Gruppe der Bewegung Fridays gegen Altersarmut geleitet.

  19. Hallo, ich bin es nochmal.. Eigentlich ist es schade, dass dieser öffentliche Protest im Sande verlaufen ist. Versteht mich bitte Richtig. Ich unterstütze keinesfalls die AFD. Dennoch war es ein Versuch etwas auf die Beine zu stellen. Sie schreiben in ihren Beitrag folgendes
    „Fridays gegen Altersarmut“ ist ein weiteres deutliches Signal dafür, dass die Rechten und Neo-Nazis versuchen, mit „Sozialpolitik“ Menschen zu fangen.
    Ja wenn es von diesen in die Wege gebracht wurde. Ich kann dies schlecht beurteilen den ich lebe in NRW doch etwas vom Schuss weg.Ich sehe solche Proteste hier im Mönchengladbach noch selten und wenn spielt sich das mit kleinen Gruppen ab. Ich unterstütze so etwas bestimmt nicht. Aber ich frage mich ob normale Bürger die mit Neonazis nix am Hut haben nicht mehr machen können um eine Umkehr dieser Rentenpolitik zu fordern. Allerdings ohne Gewalt. Sie schreiben selbst, dass was bisher in diesem Sinn geschehen ist war und ist zuwenig. Man sollte auch nicht vergessen, dass die Gewerkschaften seit Schröder was Rente betrifft nicht viel gemacht haben.
    So Freunde, was anderes. Habe gerade meine Betriebsrenten Abrechnung bekommen. Bisher aber keine Spur von geringerem Beitragsatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung.

  20. Um Missverständnissen vor zu beugen will ich auch gleich mal meine Abneigung zur AFD Ausdruck verleihen. ( Muß man ja Heute )
    Allerdings ist es mir ein Rätsel, wie eine Partei, die ja von niemandem geliebt wird, so starkes Interesse erweckt.
    Wer will den wirklich in Deutschland solche völkischen Sprücheklopfer in Verantwortlichen Positionen sehen.
    Ich schätze mal, dass das eine verschwindend geringe Menge Menschen sind, die sich Knobelbecher-Glatzen in Stadträten oder gar in der Regierung wünschen.
    Trotzdem wird diese Partei immer in Verbindung mit diesen unangenehmen Zeitgenossen gebracht.
    Warum passiert das?
    Kann man mit dem Totschlageargument NAZI jedes gesellschaftliche Problem steuern .
    Man hängt das „Etikett AFD „ an jede berechtigte Forderung, und schon bewegt sich die Debatte in eine Richtung, die nichts mehr mit dem waren Problem zu tun hat.
    Manchmal frage ich mich, ob dieses Mittel sogar von interessierten Kreisen gewünscht ist.
    Wer sind die Finanziers hinter Höcke und Co., und welche Rolle spielen solche Typen, wie Höcke und Co.
    Ist wahrscheinlich wieder zu sehr um die Ecke gedacht, aber letztendlich sehe ich nur eine ständige Behinderung beim Aufzeigen von Missständen.
    Statt dessen werden Fernsehdiskussionen geführt, in denen mir demokratische Meinungsvielfalt vorgegaukelt wird. Da werden Lobbyisten als Meinungsspektrum heran geführt, die eigentlich einer funktionierenden Gesellschaft total zu wieder laufen.
    Und so vertrösten wir uns von Jahr zu Jahr, immer in der Hoffnung, da wird doch mal endlich einer auf den Tisch hauen.
    Sind die wirklichen Feinde in unserer Gesellschaft nicht genau da zu suchen, wo sie unter dem Deckmantel der Demokratie ihre primitiven Vorteilname betreiben können.
    Was hat ein Lobbyist der Versicherung, der Krankenkassen, der Farmaindustrie, der Banken, an Gesetzesentwürfen mit zu schreiben.
    Aber da liegt wohl das Hauptproblem, Es gibt keine kompetenten Fachleute in der Regierung, und so reißen sich die sogenannten Fachleute der Interessenverbände die gesellschaftlichen Themen unter den Nagel und gestalten sie nach ihren Vorteilen aus.
    Da wird ein Rentner, der sich an der Resterampe bedient, kaum zum Mittelpunkt eines gesellschaftlichen Problems.

  21. Wer versündigte sich an alten Menschen, wer an jungen Menschen, wer kürzte die Renten, wer verweigert sich einer Rentenversicherug für alle Bürger?
    Wem verdanken die Obdachlosen den Verlust ihrer Wohnung? Wer glaubt den Lügen unserer Politker noch? Wer bereitete den Boden
    für Wahlmüdigkeit und Politikverdrossenheit?
    Wer ist verantwortlich für die farblosen Nullen der Bundesegierung? Warum plündern SPD, Grüne, CDU und FDP uns aus? Ich arbeite mit 78 Jahren, weil meine Rente nicht reicht.

  22. Kaum mischen sich Menschen, die sich offen zur AfD bekennen, in eine Protestbewegung gegen Missstände ein, verschieben sich die öffentlichen Diskussionen. Anstatt klipp und klar zu sagen, welche Personen und Gruppierungen den neoliberalen Dreiklang aus Privatisierung, Deregulierung und Sozialstaatsabbau zu verantworten haben, wird darüber gestritten, ob man protestieren dürfe, wenn auch „Rechte“ sich am Protest beteiligen. Das ist doch irre!

    Soziale Gerechtigkeit ist ein Kernanliegen des Grundgesetzes. Daher mein Vorschlag: Anstatt soziale Proteste in „linke“, „rechte“ und „mittige“ spalten zu lassen, massenweise zu diesen Protesten aufrufen und daran teilnehmen. Und wenn dann ein Jörg Meuthen ebenfalls dazu aufruft: Was soll‘s! Das Gemäre von Jutta Ditfurth und den Antideutschen ist auszuhalten. Jedes andere Vorgehen heißt, sich von AfD & Co am Nasenring durch die politische Arena ziehen lassen.

  23. Ja wir haben soviel Rentner/innen die Nah oder gar in Armut leben für diese Gruppe war diese Runde gestern bei Hart aber Fair völlig daneben. Einzig, dass was Frau Wagenknecht gesagt hat war mal wieder in unserem Sinn. Ich finde, dass was der CSU Mann da losgelassen hat im Bezug zum Sozialismus war uns Rentnern gegenüber völlig daneben aber auch gegen die Person Wagenknecht gerichtet. Zeigt mir nur wieder mir welcher Politikergilde wir es in Zukunft zu tun haben. Dabei sei nicht ausgeschlossen was dieser Amthor gestern zum Antisemitismus da losgelassen hat. Ich frage mal welcher Rentner/in die Womöglich auch jeden Monat zur Tafel gehen hat das Geld am Kapitalmarkt über 15 Jahre mindestens 100 € anzulegen. Wöfür eigentlich ! Unser Leben ist Endlich. Nun habe ich auch heute Morgen bei Seniorenaufstand gelesen, dass die AFD mit ähnlicher Bewegung wie die Umweltschützer ältere auf ihre Seite zu ziehen. So wie es ausschaut sind dem schon 300.000 Menschen gefolgt.Ich lehne dies ab und würde so eine Partei niemals wählen. Aber ja also unsere Fam. hat schon mal versucht am Kapitalmarkt Geld in Fonds und Aktien anzulegen und alles verloren. Ich gebe dabei gerne zu, dass ich bis heute keine Ahnung davon habe. Auch gestern innerhalb der Sendung Hart aber Fair hatte ich nicht den Eindruck als wenn man ein anderes Rentensystem wie in Österreich anstrebt. Ja lese gerade auch den Satz von Herrn Kunz. Er hat Recht. Aber Blind sind die nicht, wenn es um den eigenen Wohlstand geht. Es ist bezeichnend was diese Leute auch gestern in der Sendung wieder von sich gaben. Es ist alles auf der Ebene was die sich leisten können. Aber ja auch Frau Wagenknecht verdient sicher ein gutes Geld aber Sie steht mit ihrer Arbeit voll hinter uns. Ja und daran kann sich manch einer nur ein Beispiel nehmen. Der Applaus ist daher gerechtfertig.

  24. Das Thema könnte von der rechten Szene nicht besetzt werden, wenn es das Thema nicht gäbe und die anderen Verbände und Parteien eine erkennbare, von Ergebnissen gezeichnete Strategie gegen Altersarmut, statt Worthülsen und Vernebelungstaktiken, anzubieten hätten. Eine Fokussierung auf Abwehrkämpfe gegen Rechts hilft den Betroffenen nicht weiter.
    Eine neue Weimarer Republik mit ihren bekannten Ergebnissen lässt grüßen. Wie es scheint haben unsere Nachkriegspolitiker ausser formelhaften Phrasen ihre Geschichtskenntnis an der Garderobe abgegeben- wenn sie sie je besassen.

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