18.718 Erklärungen zum Dortmunder SPD-Parteitag übergeben

Mit Delegationen aus den IG Metall Seniorenarbeitskreisen Schleswig-Holsteins, Dortmund und Bochum verteilten wir am 25. Juni den Appell an die Delegierten und Gäste des SPD Wahlparteitags vor der Westfalenhalle in Dortmund. Während der Parteitag lief führten wir eine kleine Kundgebung durch, auf der wir stellvertretend für die Politiker aller Bundestagsparteien unsere 18.718 fache Erklärung: “Wer Rentner quält, wird nicht gewählt!” an Vertreter des AfA-Bundesvorstands übergaben.

Der Bundesvorstand der Ausschüsse für Arbeitnehmerfragen (AfA) war mit großer Delegation aus dem Parteitag zu uns herausgekommen. Neben dem Vorsitzenden Klaus Bartel, konnten wir Udo Lutz (Baden-Württemberg), Kornelia Keune (Sachsen-Anhalt), Wolfgang Lorenz (Nordrhein-Westfalen), Irene Rudolph-Kokot (Sachsen), Lars Wendland (Brandenburg) und Michael Jung (Rheinland-Pfalz) begrüßen. Klaus Barthel erinnerte auch an die Rentenpolitische Tagung in Kiel, auf der sich Vertreter der Gewerkschaften, der LINKEN, der SPD (AfA) und des Sozialverbandes verabredet hatten, stärker gemeinsam für ihre rentenpolitischen Ziele zu kämpfen. Wolfgang Domeier übergab bei der Gelegenheit auch 42.000 Unterschriften, die er für seine Petition “Generationengerechtigkeit wieder herstellen – Die gesetzliche Rente solidarisch finanzieren!” mit Unterstützung von CAMPACT gesammelt hatte. (hier ein Video zur Übergabe von Holger Schostag , die Fotos stammen von Kurt Arndt)

Unsere Erklärungsunterschriften wurden nicht nur mit in die Westfalenhalle genommen. Michael Jung nutzte den Rettungsring in einem Beitrag dazu, eine Erhöhung des Rentenniveaus in das Wahlprogramm zu fordern (leider noch ohne Erfolg).

Michael Jung, AfA-Landesvorsitzender aus Rheinland-Pfalz forderte Nachbesserungen zur Rentenpolitik im Wahlprogramm

 

Dortmund 25.6.17 Ansprache zur Unterschriftenübergabe (Reiner Heyse)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde,

Wir wollen hier und heute 18.718 Unterschriften übergeben. 18.718 mal haben Menschen erklärt:

„Politiker, die nichts gegen die systematische Altersverarmung unternehmen, sind für uns nicht wählbar!“

Und wir wissen, hinter dieser Erklärung stehen sehr, sehr viel mehr Betroffene.

Diese Erklärung richtet sich an alle Parteien und Politiker, die im September zum Bundestag kandidieren.

Wenn wir alle Parteien meinen – Warum stehen wir dann ausgerechnet hier, vor dem SPD-Wahlparteitag?

Bevor ich darauf antworte möchte ich die anderen Parteien würdigen…

Ich fange mal an mit der CSU:

Parteichef Seehofer hatte noch vor gut einem Jahr sein Vorhaben verkündet: „Höhere Altersbezüge für alle – und die Rückabwicklung der Riester-Rente.“ Und „Bei der Reform müsse der gesetzliche Anteil an der Rente im Zentrum der Überlegungen stehen.“

Diese Worte hatten keine 4 Wochen Bestand, dann kam der Landesgruppensprecher im Bundestag Straubinger und erklärte Seehofers Worte für einen Schmarren. Die CSU würde den einmal eingeschlagenen Kurs im Bundestag nicht verlassen. Das wurde auf dem CSU Parteitag im Oktober dann auch so bestätigt. Übrigens ist Herr Straubinger Generalvertreter der ALLIANZ in Niederbayern und kassierte innerhalb von zwei Jahren 350.000 bis 550.000 € für seine wertvollen Dienste.

Wir haben aus den Reihen der CSU-Kandidaten auch keine abweichende Meinung gelesen.

Also: die Partei steht geschlossen für die Fortsetzung des Kurses zur Altersverarmung. Sie ist nach unseren Kriterien nicht wählbar.

Ich komme zur CDU:

Über unser Internet-Portal rentenpolitikwatch.de haben wir auf unsere fünf Fragen 30 Antworten von CDU Politikern erhalten. Allesamt erklärten sie den rentenpolitischen Kurs der letzten 15 bis 20 Jahre nicht korrigieren zu wollen.

Es gab keine Abweichenden Meinungen.

Und dass das so bleibt hat zuletzt Frau Merkel letzte Woche auf der Konferenz des BDI, des Bundes Deutscher Industrieller, bekräftigt:

«An der gesetzlichen Rente haben wir bis 2030 die Reformschritte eigentlich gemacht, die ich für notwendig erachte» und

«Es gibt aus unserer Sicht bis 2030 keine Notwendigkeit, das Rentensystem jetzt wieder zu verändern

Also auch hier ein „weiter so“ bei der Politik zur Altersverarmung. Wir haben von keiner abweichenden Stimme in der CDU gehört. Die Partei und die Kandidaten sind nach unseren Kriterien nicht wählbar.

Auch bei der FDP sind die Aussagen ziemlich klar:

Es wird an der Rentenpolitik der vorherigen Regierungen festgehalten und zugleich eine noch stärkere Förderung der privaten Vorsorge gefordert. Konzepte gegen Altersarmut – Fehlanzeige. Stattdessen soll die Rente, Achtung neues Witzwort, „enkelfit“ gemacht werden. Und die Enkel werden fit gemacht, indem sie Unsummen in finanzmarktabhängige Versicherungsprodukte stecken – ihr ganzes langes Arbeitsleben lang. Auch bei der FDP haben wir keine abweichenden Aussagen wahrgehnommen.

Die FDP und ihre Kandidaten sind nach unseren Kriterien nicht wählbar.

Die GRÜNEN sind da differenzierter.

Auf rentenpolitikwatch.de haben wir von über 40% der Grünen Abgeordneten Antworten erhalten. Es gibt dabei unterschiedliche Stellungnahmen. Allen gemeinsam ist aber, dass sie die Erwerbstätigenversicherung einführen wollen.

Eine pauschale Antwort bzw. Wahlempfehlung zu den Grünen können wir nicht geben. Schaut auf rentenpolitkwatch.de nach, um euch ein Bild zu den einzelnen Kandidaten zu machen und entscheidet dann selbst.

Die LINKE ist wiederum einfach zu bewerten:

Über 2/3 der Abgeordneten haben uns geantwortet. Die Antworten waren aussagekräftig und haben einen hohen Deckungsgrad mit den Konzepten der IG Metall und ver.di und mit unseren Vorstellungen.

Sämtliche Antworten führen zu einer eindeutigen Aussage: die LINKE und ihre Kandidaten sind mit ihren rentenpolitischen Zielen wählbar.

Bleibt die SPD, zu der wir uns die Mühe gemacht haben sie heute hier zu besuchen…

Das hat leichte Unruhe ausgelöst bei so manchen Vorstandsmitgliedern – sowohl der SPD als auch den Gewerkschaften. Wollen die etwa die SPD in die Pfanne hauen und die politische Konkurrenz schonen?

Das wollen wir nicht. Wir schonen keinen – auch nicht die SPD.

Wir sind auch nicht hier um gegen den Auftritt des Agenda 2010-Kanzlers Schröder zu protestieren. Obwohl das eigentlich Anlass genug wäre, denn er hat uns ja den ganzen Schlamassel eingebrockt. Aber wenn der SPD-Vorstand sich diesen Bärendienst leistet, ist das seine Sache.

Wir sind hier, weil wir die Verhältnisse in diesem Land geändert sehen wollen.

Wir wollen ganz besonders, dass die Rentenpolitik wieder geändert wird.

Wir wollen, dass die gesetzliche Rente wieder die allein tragende Säule für auskömmliche Renten wird. Dazu gehört eine kräftige Erhöhung des Rentenniveaus, die mindestens die Kürzungen der letzten 20 Jahre ausgleicht.

Wir wollen, dass die Unzahl von Gesetzen die zu Lasten der Versicherten und der Rentner beschlossen wurden korrigiert werden – zu einem großen Teil wieder in den alten Stand gesetzt werden.

Wir wollen, dass die teure staatliche Förderung der privaten Vorsorge, die nur den Versicherungen sichere Profite bringt, eingestellt wird.

Wir wollen, dass die Renten endlich armutsfest gemacht werden und eine Mindestrente gezahlt wird, die mindestens in Höhe der Armutsschwelle liegt.

Wir wollen, dass die Drei-Klassen-Altersversorgung endlich durch eine Erwerbstätigenversicherung ersetzt wird, in die alle einzahlen und die gleichen Versorgungsansprüche erhalten.

Und wir wollen, dass die unterschiedlichen Renten in Ost und West angeglichen werden, ohne dass es zu Benachteiligungen kommt. Weder für die jetzigen noch für die zukünftigen Rentnerinnen und Rentner in den neuen Bundesländern. Meine Güte: nach fast 30 Jahren Einheit reden wir immer noch von „neu“.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde;

Wir wissen, dass wir mit dem was wir wollen in der SPD viele Mitstreiter haben. Diese Kräfte wollen wir stärken und sie ermutigen Mehrheiten in ihrer Partei zu erstreiten.

Es gibt sehr gute Beschlüsse von Parteigliederungen zum Beispiel den Landesverbänden NRW, Bayern, Bremen und Schleswig-Holstein.

Es gibt sehr gute Beschlüsse bzw. Positionspapiere der Ausschüsse für Arbeitnehmerfragen, der sozialdemokratischen Frauen, der 60+ Ausschüsse, der Jungsozialisten.

Wir hoffen, dass diese Positionen Mehrheiten finden in der SPD und damit Bündnisse ermöglicht werden mit Sozialverbänden, Gewerkschaften und anderen Organisationen und Parteien.

Wir hoffen, dass damit die entscheidenden parlamentarischen Mehrheiten geschaffen werden können. Dass damit eine Regierung ermöglicht wird, die soziale Gerechtigkeit und Solidarität in der Gesellschaft wieder durchsetzt.

Aber wir wissen auch: Eine auf Generationengerechtigkeit und Generationensolidarität basierende umlagefinanzierte Rente hat mächtige Gegner.

Gegner, die Gelder aus der gesetzlichen Rentenversicherung abzweigen wollen, um damit profitable Geschäfte für den eigenen Konzern zu generieren.

Die Summen, um die es dabei geht sind unvorstellbar hoch. Aktuell sind es wohl angepeilte 50 bis 60 Milliarden im Jahr. Über Jahre angesammelt kommen da Kapitaltöpfe zusammen, die in der Summe an 1 Billion € herankommen.

Die Gegner einer solidarischen Rentenversicherung sind mächtig. Sie haben enorme Möglichkeiten zur Beeinflussung von Meinungen, Institutionen und Regierungshandlungen und damit auch Parteien.

Es ist gut, wenn wir das nicht vergessen. Wir brauchen einen langen Atem und wir sollten auf der Hut sein, uns nicht spalten zu lassen, sondern unter uns nach Gemeinsamkeiten suchen.

In diesem Sinne: Packen wir es an – Glück Auf!

34 Kommentare

  1. Die neusten Zahlen . In Deutschland sind 335.000 Menschen wohnungslos ( früher obdachlos ) Ca 95.000 Rentner / innen und etwa 12.000 Kinder . Das ist eine Steigerung zu 2010 um 35 % . Das schlimme 2018 rechnet man 536.000 davon ca. 150.000 Rentner/innen und etwa 29.000 Kinder ( Quelle der Zahlen Bundesregierung ) . Wo soll das Enden?

  2. Oh je Frau Nahles , will meine gute alte SPD sich selbst zerstören ? Kein Wort zur Altersarmut ! Ich hätte gerne von euch eine Antwort . ” Wo soll das Enden ” . Für jede Antwort bin ich dankbar . Harald Schwager

  3. Michael Hüther, Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW
    Marcel Fratzschern Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)
    sprechen sich für Rente mit 70 aus: Artikel vom 9.8.2017 – RP-Online

    Kommentar:

    Beide Ökonomen zeugen deutlich auf wie Lobbypolitik funktioniert.Das Interessengeflecht aus Politik, Finanzlobbyisten und Wissenschaftlern werden weiter die gesetzliche Rente demolieren.
    Die gesetzliche Rente wurde sukzessive demontiert. Die Rente mit 70 wäre eine weitere Rentenkürzung.
    Dass beim Thema Rente getrickst und getäuscht wird, weiß jeder, der mit offenen Augen durchs Leben geht. Was mich so richtig nervt ist die Tatsache, dass in Deutschland eigentlich ein viel mehr möglich wäre. Alle Nachbarländer in Westeuropa zahlen bessere Renten als Deutschland. Nach einem langen Erwerbsleben muss mehr herauskommen als Grundsicherung. Wenn uns erzählt wird, wir könnten uns keine besseren Renten leisten, dann ist das schlicht gelogen! Wie es anders gehen kann, zeigen die Autoren Balodis u. Hühne „Die große Rentenlüge“ eindrucksvoll: Ihre Vorschläge sind nicht nur fixe Ideen, sondern haben sich in Österreich, Niederlande, Luxemburg Schweiz oder Dänemark schon bewährt. Wenn alle Erwerbstätigen einzahlen, ist das auch finanzierbar – man muss es nur wollen!
    Wie das geht, kann man nachlesen und das macht große Hoffnung. Wer wissen will, wie wir bei der Rente für dumm verkauft werden und warum, der sollte unbedingt dieses Buch lesen. Pflichtlektüre für Alle!

  4. Wenn Martin Schulz bzw. die SPD den Mut aufbrächte, sich mit dem Rentenunrecht seit den „Schröderischen Reformen“ zu beschäftigen, d.h., die Missstände seit 2001 zu beseitigen, dann würden es ihm die Arbeitnehmer und Rentner danken. Ihm ist dringend zu empfehlen, dieses drängende Problem noch zum Gegenstand des Wahlkampfes zu machen. Die SPD könnte damit nicht die Wahl gewinnen, aber dadurch einige Prozentpunkte mehr gewinnen, denn die von Armut und kleinen Renten Betroffenen sind sehr zahlreich.
    Es wäre an der Zeit, dass er sich mehr damit beschäftigt anstatt bereits bekannt gibt, dass er nach einer Wahlniederlage trotzdem weiter macht.

  5. Was können wir tun bis zur Bundestagswahl ?

    Bevor Sie alle eine Entscheidung treffen:
    Das Buch von Balodis und Hühne: „Die große Rentenlüge“ ist eine Pflichtlektüre für Alle

    Das Wichtigste ist es, sich selbst und andere weiter zu informieren.
    Weisen Sie auf die Homepage des Seniorenaufstandes hin.

  6. Die große Rentenlüge
    Warum eine gute und bezahlbare Alterssicherung für alle möglich ist
    Holger Balodis, Dagmar Hühne
    Verlag: WEST END, ISBN-10: 3864891779, ISBN-13: 9783864891779, Erscheinungsdatum: 01.08.2017

    Eine gute Rente für alle ist machbar – gerecht und bezahlbar!

    Rund die Hälfte der heute Erwerbstätigen ist im Alter akut von Altersarmut bedroht. Das ist die unmittelbare Folge eines politisch gewollten Zerstörungsprozesses, sagen die Bestseller-Autoren Holger Balodis und Dagmar Hühne. In ihrem neuen Buch „Die große Rentenlüge“ fordern sie einen radikalen Kurswechsel in der Altersversorgung und deutlich mehr Geld für alle Rentner. Und sie zeigen auch, wie es geht: Weg mit der Riester-Rente und dem Popanz des Drei-Säulen-Modells. Statt die Finanzwirtschaft zu subventionieren, muss sich Altersvorsorge auf den Kern konzentrieren: die gesetzliche Rente. Die ist sicher, krisenfest und preiswert. Und sie kann deutlich höher ausfallen, wenn endlich alle einzahlen – auch Politiker, Beamte und Topmanager.

    Fazit:
    ich habe das Buch gelesen.
    Es ist sehr empfehlenswert, aber es kostet sehr viel Nerven.

    Ich weiß sehr viel über das Thema Rente, aber in diesem Buch ist einiges sehr gut beschrieben und bestärkt mich in jeder Hinsicht, dass die Parteien SPD, CDU/CSU, Grüne und FDP nicht wählbar sind.

  7. Einen schönen Sonntag.

    Aufruf zur Beteiligung ????? Fraglich ! Eigentlich müsste hier sehr viel mehr Aktion sein gerade jetzt vor der Bundestagswahl.

    Aber es ist doch sehr wenig was hier passiert. Da gibt es bei Büro gegen Altersdiskriminisierung doch sehr viel mehr zu lesen. Aber auch das ist eigentlich nicht zufriedenstellend im Hinblick auf System Merkel, Schulz und demnächst noch Lindner

    1. Schau doch mal bei der ADG-eV nach.
      Die machen wirklich viel und haben ein enormes Fachwissen z. B. mit Otto W. Teufel, der z.B. die versicherungsfremden Leistungen, in der sogenannten Teufelliste erfasst hat.
      750 Milliarden Euro zweckentfremdet.

  8. Nebenjob im Alter
    Rentner sein reicht vielen Senioren nicht

    In der Presse lese ich gerade von einem Herren der ist ist 71 Jahre alt und als Geschäftsführer in einem Familienunternehmens tätig.
    Düsseldorf. Im Rentenalter sollten Menschen das Leben genießen können.

    >>Ich denke, aber es wäre eigentlich normal wenn dies alle Rentnerinnen und Rentner könnten.<>Na da bliebe mal wie viele Rentner das Wären ? <>Die Realität kann aber auch anderes aussehen. Keine Urlaube sich leisten können, Arztbesuche, Altenheim oder sich kaum mehr leistende Mieten und für Rentner hohe Lebenshaltungskosten u.v.m.<>Auch der zweite hier vorgestellte Mann ist noch im Geschäft: <<
    Mit 71 ist er als Geschäftsführer aktiv – bei einer Düsseldorfer Firma für Schaltanlagenbau. "Für gewöhnlich bin ich von 6 bis 18 Uhr in der Firma", sagt er, "ich bin im Betrieb groß geworden und habe schon immer gearbeitet." Seine Kinder sollen das Familienunternehmen künftig führen. "Ich werde weiterhin tatkräftig mit anpacken – aber ein paar Tage mehr Urlaub sind drin", sagt dieser Herr.
    Zwei Beispiele von vielen. Wir beantworten zudem wichtige Fragen zum Thema Arbeiten im Alter.
    Wie viele Menschen gehen im Ruhestand arbeiten? Jeder Neunte zwischen 65 und 74 war 2016 erwerbstätig. Das zeigen Zahlen aus dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes. Demnach hat sich der arbeitende Anteil in dieser Altersklasse in einem Jahrzehnt auf elf Prozent mehr als verdoppelt. Als erwerbstätig gilt, wer mindestens eine Stunde pro Woche für Geld arbeitet.
    Wieso arbeiten Rentner? Die Gründe dafür sind vielfältig: steigende Lebenserwartung, sinkende Zahl an Arbeitnehmern, die in die Rentenkasse einzahlen, Altersarmut. Wegen des demografischen Wandels sind Staat und Wirtschaft auf die Arbeitskraft der Älteren angewiesen.
    Wer arbeitet im Alter? 15 Prozent der Männer zwischen 65 und 74 sind erwerbstätig, bei den Frauen sind es nur acht. Im Schnitt gehen Frauen mit 64,2 Jahren in Rente, Männer bereits mit 63,9 Jahren. Das Renteneintrittsalter steigt Daten der Deutschen Rentenversicherung zufolge nur langsam: 2015 lag es bei 64 Jahren, 2016 bei 64,1 Jahren. Berücksichtigt man Frührentner, lag das Renteneintrittsalter 2016 sogar nur bei 61,8 Jahren.
    Was bringt der Verdienst? Für rund 346.000 ältere Arbeitnehmer – das ist etwa jeder Dritte – war der Job die Hauptquelle ihres Lebensunterhalts. Laut der Statistik waren die Frauen mit 61,5 Prozent stärker auf das zusätzliche Einkommen angewiesen als Männer (55,8 Prozent).
    Gibt es gesetzliche Regelungen? Seit Anfang des Jahres können Arbeitnehmer mit Rentenanspruch weiter Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen: So erhöht sich die Rente. Sie können auch beitragspflichtig weiterarbeiten und die Rente erst später beantragen. Das bietet neben höheren Rentenansprüchen einen Bonus: Für jeden Monat, den länger gearbeitet wird, steigt die Rente um 0,5 Prozent.
    Wie reagiert die Wirtschaft? Jeder dritte Betrieb in Deutschland versucht, Mitarbeiter über den Rentenbeginn hinaus weiter zu beschäftigen. Mehr als 80 Prozent der Arbeitnehmer stimmen diesem Angebot laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu. Die Ergebnisse zeigen, dass kürzere und flexiblere Arbeitszeiten dabei förderlich sind.
    Wieso bemühen sich die Betriebe? Der Fachkräftemangel macht vielen Firmen zu schaffen. Kleine Betriebe engagieren sich fast dreimal so häufig (32 Prozent) wie Großbetriebe (elf Prozent). Die Forscher begründen dies damit, dass die Kleinbetriebe schlechtere Chancen hätten, adäquaten Ersatz zu finden.
    Wie viel dürfen Rentner dazuverdienen? Um eine volle Altersrente zu erhalten, dürfen laut der Deutschen Rentenversicherung maximal 6300 Euro im Jahr hinzuverdient werden. Wird diese Grenze überschritten, wird ein Zwölftel des Betrags, der 6300 Euro übersteigt, zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Die Obergrenze für den Hinzuverdienst ist der sogenannte Hinzuverdienstdeckel: Liegt die Summe von geminderter Rente und Hinzuverdienst über dem höchsten Einkommen der letzten 15 Jahre, wird der darüber liegende Betrag auf die verbliebene Teilrente angerechnet.
    Was ist mit Betriebsrenten? Wer neben der gesetzlichen Rente eine Betriebsrente bezieht, sollte sich bei deren Träger erkundigen, ob der Bezug einer Teilrente Auswirkungen hat. Das Überschreiten der Hinzuverdienstgrenze kann zu einer Kürzung der Betriebsrente führen. Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat, kann unbegrenzt hinzuverdienen.
    Was ist mit Erwerbsminderungsrenten? Seit dem 1. Juli gilt die Berechnung der Hinzuverdienstgrenzen für Renten mit Erwerbsminderung bundesweit. Bei einer Rente wegen voller Erwerbsminderung gilt die Hinzuverdienstgrenze von 6300 Euro. Alles darüber wird zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Bei der Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung wird die Verdienstgrenze individuell berechnet.
    Wie müssen Arbeitsplätze für ältere Menschen beschaffen sein? "Arbeitsplätze sollten altersgerecht eingerichtet werden", sagt Stephan Sandrock, Leiter des Fachbereichs Arbeits- und Leistungsfähigkeit beim Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. "Bereits für jüngere Kollegen sollte ein gesundheitlich förderliches Umfeld geschaffen werden:
    Arbeitssysteme sollten höhenverstellbar sein, ältere Mitarbeiter nicht lernt entwöhnt werden."
    Wie sollten Arbeitgeber handeln? "Mitarbeiter sollten ihren Fähigkeiten entsprechend eingesetzt werden", so Sandrock. Der Arbeitgeber habe die Pflicht, für den Schutz und die Sicherheit seiner Beschäftigten zu sorgen. "Jeder sollte auch privat auf seine Gesundheit achten."

    Nebenjob im Alter: Rentner sein reicht vielen Senioren nicht
    Nun eigentlich müsste ich mir aufgrund meine gekürzten Rente auch eine Hinzuverdienstmöglichkeit suchen.
    Aber ich bekomme nach Scheidung den Versorgungsausgleich abgezogen nachdem ich schon die Kürzung meiner Rente mit rund 10 Punkten bedingt durch den Einstieg mit 60 hingenommen habe weil ich vorher in einer Vorruheregelung gelandet bin.
    Nun meine Rente beträgt nun stand heute gesamt bei einem steuerlichen Freibetrag der bei 8.800 € liegt mit Betriebsrente genau bei 1.644 €. Bezogen auf 2016 muss ich nun fast 700 € Einkommensteuer zahlen.Nun lese ich hier,um eine volle Altersrente zu erhalten, dürfen laut der Deutschen Rentenversicherung maximal 6300 Euro im Jahr hinzuverdient werden. Wird diese Grenze überschritten, wird ein Zwölftel des Betrags, der 6300 Euro übersteigt, zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Was würde mir dann abgezogen wenn ich tatsächlich einen Job in dieser 6.300 finden würde.
    Ich denke es ist Blendung
    Auch wieder so ein Artikel. Nochmal einer der wie ich sein Leben lang körperlich hart gearbeitet hat und bedingt durch diese Arbeit Schwerbehindert ist kein Auto sich leisten kann und gerade mal froh ist gerade so über die Runden zu kommen aber auch keine Berufliche Qualifikation und sicher nicht ins Anforderungsprofil für solche Job im Bild gezeigt passt kann sich das von der Backe schmieren. Es sind dann meist Menschen die ihr Leben lang in einer Firma in Jobs gearbeitet haben die mehr die Geistige Arbeit bedient haben oder Beamte. Ja und wie das Beispiel auch noch zeigt gerne weiterbeschäftigt werden. Dazu gehört allerdings auch immer noch Körperliche Fitness und Freude an Weiterbeschäftigung und Arbeit. Ich und viele andere sind durch Vorruhestandsregelungen gegangen und somit auch oft mit 60 auch deshalb verfrüht in Rente. Und fragen Sie mal, ob dass mit Kürzungen der Rente einher gegangene Modell von jedem Normalrentner mit Freude hingenommen wurde. Fehlt nur noch dass Bild vom Pensionär der mit Gattin schön oft in den Süden reist und dies auch noch am Traumstrand zeigt.
    Ich kann mir das seit 1997 nicht mehr leisten und werde auch keinen Hinzuverdienstmöglichkeit finden und aufgrund meiner Schwerbehinderung auch nicht mehr suchen. Und ich denke es geht vielen so die sich nun der Lebensleistungen der Rententhematik mit all seinen Negativen Dingen die seit den 50 Jahren Politisch so stattgefunden haben so sehen. Jeder und da wird mir wohl keiner in Ähnlicher weise um einen Ruhestand betrogen wird der ein Sorgenfreies Alter gewährleistet mir wohl zustimmen. Dieser Artikel ist Blendwerk und gehörte auf den Müllhaufen der Geschichte. Hätten wir hier ein Rentensystem wie in Österreich gäbe es den Druck und auch solche Artikel nicht. Ja und wenn ich nun noch die einzelnen Absätze mir so ansehe als Beispiel die Betriebsrente so was mit den Abzügen oder der Doppelbelastung mit der Krankenversicherung dürfte es überhaupt nicht geben.
    Es ist und bleibt eine Täuschung.

  9. Nun ich hoffe mit meinen Beiträgen hier viele Rentner ansprechen zu können. Leider sind es nur wenige die hier etrwas zu Thema beitragen.Was ich für mich dazu sagen kann ich bin ja Wohnhaft in Mönchengladbach da erfährt man kaum was sich diesbezüglich in München oder anderswo tut. Es soll ja da mal wieder eine Discusion mit Martin Schulz stattgefunden haben wozu es auch einige Lesebriefe bei im Büro gegen Altersdiskrinisierung zu Lesen gab. Ja ich muss zugeben, dass ich ja diesbezüglich auch noch nicht an einer Protestveranstaltung oder Demo teilgenommen habe. Ich hätte so gerne erstmals bei sowas in der Vergangenheit am Rande des Parteitag der SPD in Dortmund teilgenommen wurde aber wegen Krankheit davon abgehalten. Nun wenn ich mir die Bilder davon betrachte waren es leider nicht so viele die da vor Ort waren obwohl das Thema ja dazu Anlass geben könnte mal einen Massenprotest auszulösen. Ansonsten aber mangelt es außer dem was man im Internet dazu findet hier in NRW diesbezüglich an Info wann und wo überhaupt mal solche Treffen zur Demo für eine bessere Rente überhaupt einmal stattfindet. Da frage ich mich doch gleich gibt es in NRW überhaupt eine Organisation die Stark genug wäre so ählich wie eine Gewerkschaft wirklich sich mal Gehör zu verschaffen. Ansonsten wie und wo gelangt ein einzelner Rentner an Infos, dass irgend etwas diesbezüglich geplant ist ? Es scheint ja derzeit so zu sein, dass der Mittelstand sich immer stärker um die Kanzlerin scharrt obwohl die ja für das ganze Dilemma verantwortlich sind. Ich frage, hat es diesbezügliche Demos für ein anderes besseres Rentenkonzept beispielsweise schon mal vor dem Landtag in NRW gegeben? Das wäre sicher auch ein Ort der nicht zu weit von meiner Heimatstadt für mich als geschiedener Rentner der den Versorgungsausgleich bei Scheidung hingenommen hat und sich kein Auto mehr leisten kann gerade noch mit der Bahn zu erreichen. Eigentlich müsste es mal eine Bundesweite Aktion vor allen Landtagen diesbezüglich geben. Wo aber liegen sonst die Gründe, dass Rentner keine Lobby haben bei den Regierenden nicht berücksichtigung zu finden. Nun ich habe heute Morgen das mit den spenden an die Parteien in der Presse gelesen. Nun es ist ja bekannt, dass Arbeitgeberorganisationen schon immer alles ablehnten was irgendetwa mit der Rente zu tun hat. dazu kommt es war wie ein Lottogewinn für die Wirtschaft diese Dinge um die Agenda 2010.Ich kann mir aber auch vorstellen, dass viele Rentner und Rentnerinnen der derzeitigen Generation noch zu konservativ geprägt sind und nichts anderes kennen als entweder von jeher CDU/CSU gewählt haben die sich aber auch mit dem zufrieden geben was Vater Staat ihnen an Rente übrig läßt. Es ist sicher auch so, dass es viele Rentner gibt die bedingt durch ein hartes Berufsleben einfach zu kaputt sind sich dagegen aufzulehnen. Da hört man dann, wenn wie ich der durchaus noch in der Lage ist damit nicht einverstanden zu sein im Gespräch mit gleichalten Menschen dann sowas wie was will man machen, ich kann es auch nicht ändern? Man gewinnt den Eindruck die Wollen einfach ihre Ruhe obwohl es ja die meisten mitbekommen was los ist und machen dann ihr Kreuz bei der Kanzlerin im September. Wenn es nicht so ernst wäre mit all unseren Problemen die jetzt in allen Bereichen so auf der Tagesordnung stehen gewinnt man den Eindruck, dass mit jedem neuen Problem die Beliebtheit der Kanzlerin noch anwächst. Dabei sind die doch Verantwortlich für die derzeitigen Gegebenheiten in Politik und Wirtschaft. Nun was das Rentenkonzept der Linken betrifft so unterstütze ich das auch aber es ist sicher mit diesen 53 % oder 1050 € vergleichbar wie es in Österreich ist. Diese Rentnerbekommen ja bekanntlich noch mehr Rente was dann wirklich bei den meisten Österreichern ein sorgenfreies Rentnerleben garantiert.

    Im Übrigen gibt es in Österreich auch nicht so viele sozialen Probleme im Mietwohnungsbau wie hier wo die Mieten kaum mehr vor allem von Rentnern zu bezahlen ist. Klar, das davon auch jüngere Leute oder Fam. darunter zu leiden haben. Nun ich habe ja schon einige mal offen gelegt wie hoch meine beiden Renten sind auch die Steuer die ich zahlen muss blieb dabei nicht unerwähnt. Mir würde es auch nicht helfen und dass bei vielen Rentnern, wenn der Steuerliche Freibetrag etwas angehoben würde. Ich glaube einfach nicht daran, dass eine diesbezügliche Erhöhung des Freibetrags so hoch angehoben würde, dass Rentner mit Renten bis so um 2000 € keine Einkommenssteuer mehr zahlen bräuchten. Ansonsten kann ich mir ihre übrigen Ausführungen die sicher das genau wiedergeben was Sie schilderten lebhaft vorstellen. Im Übrigen auch ich halte von Frau Wagenknecht ziemlich viel aber was will Sie dann machen gegen eine SPD die auch nichts für Rentner vorhat zu ändern nach einer Bundestagswahl, wenn die diese gewinnen würde, denn die Dinge, die Frau Nahles ja auch jetzt noch so aktuell macht, sprechen eine andere Sprache und im Übrigen oft mit einer Fachsprache, die der normale Bürger oft nicht versteht. Frau Wagenknecht ist da sicher auch persönlich in einer Zwickmühle und ich glaube nicht, dass ihr das alles nicht auch leidtut. Im Übrigen sind die Linken ja ganz klar mit ihren Aussagen und der Bürger versteht auch was die uns mitteilen. Bedauerlich, dass dies nicht von sehr viel mehr Wählern so gesehen wird.

    Mit freundlichsten Gruß

    Karl-Heinz Kohlhas

  10. Gerade Bild gelesen und darin stand, derzeitige Neurentner höhere Abschläge bei vorzeitigen Eintrittin den Ruhestand hinnehme derzeit mehr als in früheren Jahren. die schreiben aber nicht dabei, dass es schon Gründe bei vielen Rentnern vorab die So in den Ruhestand gehen mussten den vorzeitigen Ruhestand mit 60
    Man solte dann auch sagen das es dabei viele gibt die einfach nach vielen Jahren einfach Krank und kapput sind. Nicht zu vergessen die vielen die zu denen gehören die oft bedingt durch diesen sozialverträglichen Abbau gekündigt oder in Vorruhestandsregelungen gehen mussten. Diese waren in ihrer Ausgestaltung oder was Gewerkschaften und Betriebsräte da ausgehandelt hatten auch nicht das was jedem der davon betroffen war die Möglichkeit im Alter sorgenfrei zu leben. Ich frage ob Bild meint, dass diese Rentner freiwillig diese Abschläge hinnehmen ! Bei mir ein solch Betroffener Bürger waren dies übrigens 10 Berufsjahre die ich Abschreiben musste somit allso so 10 Rentenpunkte. Ich habe gerade noch mal nachgesehen. Dabei sollte ich erwähnen, dass ich eine ab dem 60 lebensjahr Betriebsrente zusätzlich bezogen habe. Ich bin Oktober 2010 in Rente gegangen und 2011 lag der Rentenwert bei. 27,47 € Dazu kam noch da ich da schon alleine ohne meine Frau leben musste jedes Jahr noch die Steuerliche belastung hinzu später wurde mir noch nach meiner Scheidung der Versorgungsausgleich abgezogen.

  11. Hallo schönen Sonntag.

    Nun ich gebe zu, dass ich schon lange nicht mehr in einer Kirche war. Sicherlich ist dies zum einen meiner Bequemlichkeit und zum anderen dem geschuldet, dass ich mich hier in meiner Stadt nicht so gut auskenne wo überhaupt noch Sonntagsmessen stattfinden. Aber ich vdersuche einigermassen anständig zu leben. Ob diese Politik Herr Schwager aber etwas mit Anstand zu tun hat ? Schon mal sicher nicht im Sinne von Glauben obwohl ja die CDU aber auch die SPD mit dem C und die SPD uns dass mit dem S so sugerrieren. Das wars dann auch schon.

  12. Die Rrentenerhöhung 2017 1,9% in West . Die Inflation beträgt schon jetz 1,7 % bis zum Jahresende rechnen die Fachleute mit 2,2% . Vor allem steigen die Preise bei Mieten und Lebensmittel . Und wie üblich die Politik schweigt. Ein SPD Politiker sagte zu mir , mit 800,00 Euro Rente im Monat kann man in Griechenland gut Leben…… Ich war sprachlos

  13. Zu: “Jedem Fünften droht Armut im Alter”
    Österreich könnte für uns ein Vorbild sein
    Die Rente ist auf Dauer nur zu retten, wenn man die Ursachen beseitigt und nicht an den Symptomen weiter herumdoktert. Die Konzerne und Betriebe müssen endlich wieder ordentliche Löhne bezahlen, von denen man leben kann. Leiharbeit und Werksverträge müssen eingedämmt werden. Dann sollten unsere beratungsresistenten Politiker über die Grenzen schauen.

    Warum sollte, was in Österreich funktioniert, nicht auch bei uns machbar sein? Die wirtschaftliche und demografische Entwicklung in Österreich ist ähnlich wie bei uns. Österreich setzte nicht auf kapitalgedeckte Zusatzrente, sondern stärkte die gesetzliche Rentenversicherung mit den Milliarden, die bei uns die Versicherungen kassieren. Der Staat gibt etwas mehr in die Rentenkasse, der Arbeitgeberanteil liegt bei 12,55 Prozent, der Arbeitnehmeranteil bei 10,25 Prozent. In Österreich bezahlen alle Erwerbstätigen ohne Ausnahme in die gesetzliche Rentenversicherung. Nach 45 Jahren bekommt der Österreicher eine Rente von 80 Prozent vom Brutto. Im Durchschnitt der Mann 1820 Euro, die Frau 1220 Euro.

    Hier könnte Schulz noch was von Merkel lernen. Zeigen Sie Rückgrat, Herr Schulz, stellen Sie die Rente vom Kopf auf die Beine. Fördern Sie das österreichische Rentenprogramm. Sie können sicher sein, Millionen Wähler auf Ihrer Seite zu haben.

  14. Dazu möchte ich etwas sagen.Zunächst einmal müsste der Vater Staat dafür sorge tragen, dass kein Rentner im Alter von Altersarmut bedroht ist.Der Aktuelle stand ist aber, dass dies viele sind und fast keine Partei den Willen hat dies zu ändern.
    Nachdem ja seit den 50er Jahren immer mal wieder das Rentensystem und damit auch immer mal wieder in die Rentenkasse gegriffen wurde erzählen uns die aktuellen Politiker der großen Parteien dass sich eine Umlagefinanzierte Rentenreform wie Sie beispielsweise die Linke so vorstellt nicht finanzierbar ist und spricht dieser Partei auch deswegen jegliche Regierungsfähigkeit ab. Ja man reitet weiter auf diesem System herum die Ja immer mehr Menschen in die Armut treibt mehr noch keine der beiden großen Parteien plant dahingehend irgend eine änderung des bestehenden Systems.Es scheint aber auch so, dass egal wieviel Baustellen wir so haben der Kanzlerin nichts anhaben kann. Man bekommt dies ja auch in den Medien vorgeführt. Wer soll das verstehen wenn die Berttelmann Stifftung folgendes über Popolismus unter anderen veröffentlicht, ich zittiere >Die Bürger sind sich oft einig, aber die Politiker verfolgen ganz andere Ziele.<
    Und soll man bei den vielen Problemen aus allen Teilen der Politik und Wirtschaft als normalbürger dann zu der Erkenntnis gelangen, das alles Optimal ist und die wir jeden Tag in den Nachrichten vorgesetzt bekommen die in allen Bereichen für die einfachen Bürger mit niedrigen Einkommen so gut sind wie der § 1 des Grundgesetz uns das Glauben machen möchte.Klar dazu gehören auch Gesetze die dann am Ende vor dem BGH kommen und die auf die Verfassungsmäßigkeit geprüft werden oder dies noch sollen.
    Nun was Rentner betrifft und damit komme ich auf die Überschrifft zurück. Zunächst einmal muss eine solche Person die im Rentenalter noch gerne irgendeine Job macht auch fit genug dafür sein.Grundsätzlich müsste es dann so sein, dass jemand als Rentner noch gerne irgend etwas machen möchte dies aus der Not heraus wegen geringer Rente gezwungenermaßen machen müssen.Viele die ihr Leben lang gearbeitet haben sind dies eben nicht.Dann müsste dieser Job auch in der Nähe liegen so dass man so eine Stelle auch gut erreichen kann. Bei mir ist es so, dass ich 50 % Schwerbehinderung habe und dazu mir kein Auto leisten kann um irgendwo hin einen Rentnerjob zu bekommen.Glaubt man nicht, dass für solche Jobs die ja auch über zunächst einmal Bewerbungen laufen dann wie bei jüngeren Gesiebt wird ? Ich könnte dazu noch einiges schreiben aber ich ziehe hier mal meine Haltelinie ein.

    Mir wäre es lieber, von einem einfachen Bürger politisch vertreten zu werden als von einem Politiker.
    Dazu möchte ich sagen, dass Stimmt für mich so nicht. Ich würde mir aber wünschen, dass es mehr Menschen in der Politik gibt die selbst mal in der Industrie das normale Arbeitsleben kennengelernt hätten und das Poitiker es mehr verstehen würden in einfacher Sprache zu reden und nicht mit Fachsprache wie es zuletzt Andrea Nahles gemacht wurde und wenn die dazu gefragt werden sich in ihr Schneckenhaus zurückziehen und den Volk dafür keine Rede und Antworten geben. Genauso wie es in der Wirtschaft geschieht.Hinterfragt man was gibts keine Kommentare und wenn dann wieder nur über deren Anwälte wieder nur das was § hergeben.
    Da wäre mehr Ehrlichkeit und Offenheit wünschenswert. Aber ich verstehe sehr gut, dass diese die ja dann womöglich eine menge Dreck am Stecken haben die Folgen fürchten.

    Die Parteien wollen nur die Stimmen der Wähler, ihre Ansichten interessieren sie nicht. Die politischen Differenzen zwischen den Bürgern und Politikern sind größer als die Differenzen der Bürger untereinander.

    Ja das gibt mein vorheriger Absatz ja wieder.

    Wichtige Fragen sollten nicht von Parlamenten, sondern in Volksabstimmungen entschieden werden.Die Politiker im Bundestag sollten immer dem Willen der Bürger folgen. Die Bürger in Deutschland sind sich im Prinzip einig darüber, was politisch passieren muss.Was man in der Politik "Kompromiss" nennt, ist in Wirklichkeit nichts Anderes als ein Verrat der eigenen Prinzipien.

    Eine wirkliche Demokratie brauchte Volksabstimmungen nicht zu fürchten und dem Absatz stimme ich zu.

    Stand derzeit egal was derzeit alles so an Wirschaftlichen aber auch Politischen Problemen gibt,dass die CDU diese Wahl mit klaren Abstand gewinnt undist damit dies aus der Bertelmanstifftung hervorgehende Erkenntniss nicht als absurdum geführt ?

  15. SPD – VdK – Mascher:
    Frau Mascher und ihr SPD nahes Programm zur Bundestagswahl:
    Der Verband fordert daher die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent der durchschnittlichen Arbeitseinkünfte. Da auch das für viele künftige Rentner mit gebrochenen Erwerbsbiografien oder Tätigkeiten im Niedriglohnsektor noch keinen Schutz vor Armut bedeute, müssten ergänzend Freibeträge beim Bezug von Grundsicherungsleistungen und die Höherstufung niedriger Rentenansprüche durch Mindestentgeltpunkte auf den Weg gebracht werden. Am System der geförderten privaten Zusatzversorgung will der VdK allerdings festhalten, es soll lediglich »überprüft und verbessert« werden.
    Zwar ist der VdK mit 1,8 Millionen Mitgliedern, die in 13 Landesverbänden mit rund 6000 Ortsgruppen organisiert sind, der mit Abstand größte Sozialverband in Deutschland, doch über seine Durchsetzungsmacht für soziale Forderungen macht sich Mascher wenig Illusionen.
    Jetzt fragt man sich für wen “arbeitet” der VdK?
    Bestimmt nicht für die Interessen der Mitglieder, sondern für die Versicherungswirtschaft.

    1. Ulrike Mascher kam von der Allianz, wurde Staatssekretärin bei Riester, ist maßgeblich für die Teilprivatisierung der gRV und den Kürzungsfaktoren mitverantwortlich. Dann der als Nichtbetroffene Präsidentin des VdK, wie auch der SoVD sind an solchen Stellen nur Leute, die nicht betroffen sind. Auch diese Sozialverbände sind wirtschaftlich abhängig und nichts anderes werden sie tun, um ihre Daseinsberechtigung zu gefährden. Gleichwohl haben sie doch einigen Leuten geholfen, Klagen vor den Sozialgerichten zu gewinnen.

  16. Pingback: JFI 28-2017 ++ Seniorenaufstand bei SPD-Parteitag ++ Rüstungskonversion wieder auf Tagesordnung ++ Erster Streik bei VW Bratislava ++ Macrons Neues Arbeitsrecht: Goldene Zukunft für die Bosse ++ – Jour Fixe – Gewerkschaftlinke Hamburg

  17. Gerade gelesen.

    Recht Steuern & Gesetz.

    Immer Höherer Aufwand für Rentner.
    Dazu kommt, dass die dafür notwendigen Formulare für viele ältere zu kompliziert sind. Jedenfalls ich komme nicht damit klar. Selbst der Bund der Steuerzahler fordert einfachere Steuerformulare. Bis jetzt bin ich nicht daran vorbeigekommen mir Hilfe beim Lohnsteuerhilfeverein zu suchen und das kostet in der regel bei meiner Rentenhöhe so um die 100 €.
    Nun bedingt durch die Rentenerhöhung zum 01 Juli die aber erst zum 01 August erstmalig gezahlt wird werde zusätzlich 120.000 Retner/innen Steuerpflichtig. Nun lese ich, dass die Anhebung der rente der Fiskus für 2017 mit Steuermehreinahmen von rund
    205 Millionen € rechnet. Bei mir holt sich der Fiskus bezogen auf das Jahr 2016 indem es im Westen ja etwas über 4 % gegeben hat nun bei einer Rente die bei 1.614 € ab 01 August etwa 1.630 € Netto beträgt nun 681 € zurück. Das sind heruntergechnet etwas über 56 im Monat. Rechne ich den Steuerberater hinzu Sind es schon 65 €. Diesen muss ich dann ja von der Rente in höhe von 1.630 € abziehen. Unter dem Strich bleibt da ein minus. Für das Jahr 2018 werden sogar 420 Millionen Euro Steuermehreinnahmen erwartet. Ja und das obwohl ich einen Behinderten Grad von 50 % noch ansetzen kann.

  18. Ja Herr Müller ganz klar haben Sie recht.Leider ist ves Regional begrenzt.

    Nun zu etwas anderen. Tolles Wahlversprechen der CDU nicht wahr !
    Was ist beure Meinung dazu ?

    Für mich ein weiter so. Uns Rentner bringt das nichts.
    Als Fazit für mich, nicht Wählbar.

    1. Aus Sicht der Bundeskanzlerin braucht die gesetzliche Rente bis zum Jahr 2030 keine Anpassungen.
      Sie hat 12 Jahre in der Vergangenheit nichts getan und nur mit hohlen Phrasen Wahlen gewonnen, warum sollte sie daran etwas ändern?

  19. Meine Hochachtung über so viel Engagement der Kolleginnen und Kollegen vom Seniorenaufstand. Bersonders zu würdigen ist das Durchhaltevermögen der Engagierten. Reiner Heyse und seine Mitstreiter habe es geschafft , von den Gewerkschaften als politischer Motor anerkannt zu werden. Wenn diese Bewegung auch in anderen Bundesländern entstehen würde, dann wäre das ein großer Fortschritt für die unverzichtbare Opposition außerhalb der gewerkschaftlichen Strukturen.

  20. Schröder.

    Ja absolut. Ich weiß, dass alle bisherigen Bundeskanzler auch nach ihrer Zeit eigentlich auch noch besondere Hochachtung verdienen. Aber am Ende sind Sie auch Menschlich und nicht Fehlerfrei.Man sieht es ja an der privaten Seite des Helmut Kohl. Nun es ist mir und sicherlich unbegreiflich, dass so ein Mensch der ja in Russland bei Putin dick und Fett bei Gasprom drin sitzt ja der Verantwortlich für alles was sich um die Agenda 2010 abgespielt hat da auf dem Parteitag überhaupt Reden durfte. Nun den Linken wirft man das ja vor,dass diese im Rahmen ihres Partei Programms auch eine friedliches zusammenlebens mit Russland nicht ausschließt. Bei Herrn schröder ist dies gelebte Realität.Es ist aber bezeichnend für die Ansichten der SPD. Dieses von Schulz in die Welt gesetzte Wort gerechtigkeit war eigentlich nie richtig im Bezug zu der Realpolitik der SPD der vergangenden vier Jahre Kaoalition. Aber ich möchte hier damit das nicht Vergessen wird,nicht auslassen, dass CDU und CDU auch mitverantwortlich ja es in dessen Sinn war, diese Verarmungspolitik vorangetrieben zu haben. Schlimmer noch,was war das für ein Gedönst zwischen CDU und CSU und nicht zu vergessen das Drama um die Geflüchteten Menschen. Aktuell so wird ja berichtet würde die Kanzlerin dies nicht mehr so machen.Auch die Geldmarkpolitik sollte eigentlich dazu führen, dass sich das Volk so langsam dazu Gedanken macht wem Sie bei der Bundestagswahl ihre Stimme gibt.Nun ich habe den eindruck, dass die SPD die man ja nun alleine Verantwortlich macht für das ganze Desaster was diese Partei auch in ihren Beschlüssen derzeit so bietet nun in Panik gerät und das zeigt sich ja auch in ihrem Zick zack kurs im umgang mit Links und Grün. Nun ich habe mir gestern Abend die aktuellste Rede zu der Rententhematik dem Umgang der Linken mit der SPD auch im Hinblick auf die Homoehe einiges gesagt hat. Auch hier wieder Kommentare dazu wie zu wie >>kennt man ja von der linken die Affen oder aber mit den Linken würde das Problem nur größer werden. Allerdings die meisten Kommentare waren positiv <<
    Würden alle so denken dann wäre diese für die normalen Bürger unwürdige Politik zuende.
    Denn der Bürger verdient mehr Respekt aber wenn ich sehe, was Herr Schäuble da an Steuererleichterun im nächsten Haushaltsentwurf vorsieht und er geht sicher derzeit nicht unberechtigt davon aus, dass die mit der FDP den nächsten Bundestag stellen dann sind die wenns überhaupt dazu dann kommt diese angesprochenden 15 Milliarden nur ein Almosen gegenüber den über 320 Milliarden sein die da von ihm genannt wurde.Ja und die Rentenkasse bzw die Rentner da ist überhaupt nichts geplannt außer Lebensarbeitszeit erhöhung und absenkung Renten bis auf 43 % Man würde dann dies Verstärkt fortsetzen.
    Für mich ist dass hier eigentlich schon viele Jahre überfällig und es gibt es immer noch nicht nämlich Volksentscheide..So gesehen wäre das etwas was ein wirklich Demokratischen Land unbedingt gut zu Gesicht stehen würde denn so wie jetzt hat man das Gefühl, es werden oder wir wählen Leute die dann mit uns machen können was Sie wollen ohne dann noch irgendwas beeinflussen zu können. Wir sind auf gedeih und verderb diesen intellektuelle ausgeliefert ganz so, als wenn ich mich selber an eine andere Person aufgebe und nur noch dessen Ansichten folge.Zwar haben diese einen höheren Bildungsgrad aber ich muss ja nicht ins Wasser springen wenn dieser es sagt denn auch ein normaler Mensch eignet´sich im laufe seines Lebens Bildung und wissen an.Jeder auf seine Art.

  21. Ich nenne das Betrug. Leistungs Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung belaufen sich auf 210,5 Mrd Euro. 11,7 Mrd = 5,6% entfallen auf Krankengeld . Nun dürfte allen doch bekannt sein , dass Rentner / innen kein Krankengeld bekommen. Sie haben noch nicht einmal ein Anspruch . Ich meine es wäre gerecht wenn man Rentner /innen um die Betrag entlasten würde. Ich weiß nicht wie Ihr das seht. Gruß

  22. Das Konzept einer Erwerbstätigen- bzw. Bürgerversicherung mit einer breiteren Einnahmebasis und einer stärkeren Steuerfinanzierung um die Beiträge für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu senken, wäre Mut zur Veränderung mit sozialdemokratischem Profil. Es wird nicht ernsthaft verfolgt. In der Begründung zum Rentenreformgesetz 2000 wurde noch verbindlich zugesagt, das Thema “Erwerbstätigenversicherung” in der nächsten Legislaturperiode 2002 bis 2006 aufzugreifen.

    So “glaubwürdig” ist die SPD.

  23. Zitat: “Wir sind auch nicht hier um gegen den Auftritt des Agenda 2010-Kanzlers Schröder zu protestieren”

    Warum eigentlich nicht ?

    Zu mindestens wäre ein unüberhörbares “Buhen” oder ein “den Rücken zu wenden” angebracht gewesen, während des Auftritts dieses Kanzlers, der den größten Anteil an der Rentenmisere und der Armut von 15 Millionen Deutschen trägt.

    Zitat: “Aber wenn der SPD-Vorstand sich diesen Bärendienst leistet, ist das seine Sache”
    Das mag so sein. Aber es ist eben nicht unsere Sache, dabei behilflich zu sein durch Duldung, Stillschweigen und verschämtes Wegsehen.

  24. SPD – eine vom neoliberalen Paradigma durchsetzte und gekaperte Partei!

    Im Übrigen könnten Gewerkschaften schon heute durch eine qualitativ verbesserte Tarifpolitik, beispielsweise durch starke Arbeitszeitverkürzung, die Beschäftigung erhöhen und/oder Unternehmen mit starken Rationalisierungsgewinnen und Personalabbau tariflich verpflichten, die Beiträge entlassener Arbeitnehmer zur Rentenversicherung bis zum Erreichen des Altersruhegeldes (Rente) in voller Höhe zu zahlen. Schließlich sparen sie die Löhne der entlassenen Beschäftigten und erhöhen damit ihre Gewinne.
    Eine Maschinensteuer wäre unter den derzeitigen politischen Gegebenheiten ohnehin nicht durchzusetzen!

  25. vielen Dank für das tolle Engagement zum Thema Rente.

    Die SPD ist diese Woche mit dem Thema beschäftigt “Ehe für ALLE”
    Der SPD-Rechtspolitiker Johannes Fechner sagte, er freue sich, dass es endlich zur Abstimmung komme. “Es darf in Deutschland keine Liebe erster und zweiter Klasse geben”, sagte er.

    Zur Rentenproblematik gibt er keine Auskünfte:
    Aber
    Das Zwei-Klassensystem in der Altersvorsorge und in der Krankenversicherung.
    das wird befürwortet.
    Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz das eine Betrugsrente ist, hat die SPD die Richtung vorgegeben. Diese Partei ist nicht wählbar, obwohl mit dem o.g. Artikel anscheinend die Richtung für die Bundestagswahl vorgegeben wird.
    Das Wahlergebnis wird für die SPD ein Desaster. Die Menschen lassen sich nicht mehr
    belügen.
    Die Altersarmut ist bereits vorhanden und bei vielen reicht die Rente nicht mehr zum leben.

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