Sinkendes Rentenniveau – die ganze Wahrheit nach Steuerabzug

Die zunehmende nachgelagert Besteuerung wird das Nettorentenniveau um weitere 9% absenken.

Bekannt ist: das Rentenniveau (netto vor Steuerabzug) sinkt. Von 2000 bis 2015 ist es von 53% auf 47,6% gedrückt worden. Es wird bei unveränderten Gesetzen im Jahr 2030 auf ca. 44% bis 43% gesunken sein.

Die Absenkung beträgt also über einen Zeitraum von 30 Jahren ca. 20%. Sie ist tatsächlich aber noch deutlich höher. Dafür wird die zunehmende Besteuerung der Renten sorgen. Vorsichtig gerechnet sinkt das Rentenniveau bei dem sogenannten Eckrentner noch einmal um weitere 9%.

Reales Nettoeinkommen ist das, was ich auf meinem Konto oder in meinem Portmonee zur Verfügung habe. Das Rentenniveau wird aber seit 2005 mit „netto vor Steuern“ angegeben. Das große Geheimnis der verschwiegenen Besteuerung hat es aber in sich. Die Steuerabzüge nehmen für Rentner zu (weil der Altersfreibetrag bis 2040 auf 0€ heruntergefahren wird), während sie für Arbeitende abnehmen (weil die Altersvorsorgeaufwendungen bis 2025 zu 100% berücksichtigt werden).

Um die Auswirkung zu verdeutlichen, sind im Folgenden die Verhältnisse aus dem Jahr 2015 dargestellt (Durchschnittseinkommen, Eckrente, Sozialversicherungsbeiträge, Steuern). Diese werden fixiert und es werden für die folgenden Jahre nur die bekannten Steueränderungen eingerechnet. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Absenkungen nur die in den jeweiligen Jahren neu in Rente gehenden voll trifft. Die Bestandsrentner erfahren sie gedämpfter.

Bei gleichbleibendem Rentenniveau „Netto vor Steuern“ von 47,6% würde das Rentenniveau „Netto nach Steuern“ von 60,7% auf 55,5% sinken.

Da das Rentenniveau vor Steuern sich bis 2040 in Richtung 41% bewegen wird, sinkt entsprechend auch der Wert nach Steuern auf dann unter 50%.

Das Nettoarbeitseinkommen würde von 1.912€ auf 1.949€ € (+37€) steigen, die Nettorenten von 1.160€ auf 1.082€ sinken (-78€).

Die Differenz zwischen Nettoarbeitseinkommen und Nettorenten nähme von 752€ auf 867€ zu (115€).

Das tatsächliche, real verfügbare, Nettorentenniveau würde demnach durch die Steuereffekte um weitere ca. 9% sinken.

Mit anderen Worten: selbst wenn es gelänge, den weiteren Sinkflug des Rentenniveaus „vor Steuern“ zu stoppen, würden die realen Renten weiter kräftig sinken. Das gilt sogar noch dann, wenn das Rentenniveau „vor Steuern“ auf 50% angehoben würde.

Der Terminus „Netto vor Steuern“ taugt also nicht um die tatsächlichen Verhältnisse wiederzugeben. Er gibt lediglich einen Zwischenstand wieder mit dem ich im realen Leben nichts anfangen kann. Der tatsächlich verfügbare Nettobetrag wird von der OECD als Netto-Ersatzquote definiert.

Nach den letzten OECD-Untersuchungen (2015) zum Versorgungsniveau der öffentlichen Rentensysteme für zukünftige Rentner (in 45 Jahren in Rente gehend) in der EU, befindet sich das „reiche“ Deutschland bei der Altersversorgung am untersten Rand.

In Zahlen:

Nettoersatzquote der Rente bei Durchschnittsverdienst in Deutschland:                50,0%

Nettoersatzquote der Rente bei Durchschnittsverdienst im EU28 Durchschnitt:    70,9%

Nettoersatzquote der Rente bei Durchschnittsverdienst in Österreich:                    91,6%

Ein gesellschaftlicher Skandal, der von den Haupt-Medien nicht skandalisiert wird.

Was immer deutlicher wird: es wird ein Jahr für Jahr schärfer werdendes Problem der jüngeren Generationen.

Politiker, die dabei nur zusehen, oder den Skandal sogar mit betreiben, haben im Parlament nichts zu suchen. Sie sollten ihre Zukunft am besten gleich in den gut bezahlten Lobbyorganisationen der Versicherungswirtschaft oder den Arbeitgeberverbänden suchen.

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Quellen:

DRV – Rentenversicherung in Zahlen 2016 (Stand: 25.7.16) durchschnittliches Jahresarbeitsentgelt; Standardrente; Rentenniveau netto vor Steuern (47.6%)

www.finanzrechner.org Rentenrechner; Steuerabzüge 2015 bis 2040 auf Standardrente 2015; Steuerklasse 1; Besteuerungsanteil steigt von 70 auf 100%

Steuertipps 2016: Steuerberechnung auf durchschnittliches Jahresentgelt; Steuerklasse 1; Sozialversicherungsbeiträge 2015
Weiterrechnung bis 2025 mit den steigenden Vorsorgefreibeträgen (von 80 auf 100%)
Steuer-Grundtarif 2015 als Basis für die Berechnungen 2015 bis 2040

62 Kommentare:

  1. Betriebsrentengesetz

    Nun kommt es allso, dass Gesetz das die Garantie bei der Betriebsrente abschafft.

    Habe es gerade gelesen dass der Arbeitgeberverband Gesamtmetall dieses Gesetz begrüßte und damit die Einigung der großen Koalition.
    Ja das die sich die Hände reiben und sich kapput Lachen über soviel zuneigung kann ich mir vorstellen.
    Da argumentiert man nun obwohl dieses Gesetz gerade erst bekannt gegeben wurde damit, dass dieses Modell ist ein ausgewogener Kompromiss, von dem alle Beteiligten profitieren“, sagte Hauptgeschäftsführer Oliver Zander. Die Beschäftigten könnten höhere Erträge erwarten, die Arbeitgeber müssten keine Rücklagen für Haftungen mehr bilden. „Das wird mehr Unternehmen dazu bewegen, ihren Beschäftigten eine betriebliche Altersversorgung anzubieten.“
    Nun mich als Leie sagt mir doch aus dem Bauchgefühl heraus, dass davon wieder mal die Arbeitgeber profitieren. Beim Arbeitnehmer der dafür dann Jahrzehnte arbeiten muss hat keine Garantie, was er schließlich herausbekommt. Also mit anderen Worten weiß doch noch keiner welche Leistungen er wenn er dann mal in Rente geht bekommt. Aus meiner Lebenserfahrung bzw. dass was ich Erleben durfte, muss ich sagen,es kann im Leben soviel schief gehen. Es wird bei diesem Gesetz auch mal wieder nicht gesagt, dass auf Betriebsrenten der volle Beitragssatz zur Krankenversicherung vom Arbeitnehmer selbst zu tragen ist.Ich gehöre auch zu den 34 % der Bundesdeutschen Ehemännern die, die monatlichen Fixkosten von fast der ganzen Ehezeit alleine getragen hat. Eine Teilung der Fixkostenfrage also stellte sich für mich nicht. Auch noch als mich meine Frau wegen eines anderen verlassen hat und ich mit Kinder, und Haus bzw. Schulden dies alleine tragen musste.
    Der Lohn nach der Scheidung war der Versorgungsausgleich in dem mir fast die Hälfte auch meiner Betriebsrente gekürzt wurde.
    Ein Versorgungsausgleich betrifft alle auch Ehepaare die über drei Jahre verheiratet sind und besonders Hart wenn er dann wie ich bis kurz vor dem Rentenalter verheiratet war.
    Es spielt bei Gerichten kaum eine Rolle ob da jemand wie ich wärend der ganzen Ehe der Dumme gewesen ist der Treusorgend dass alles auch für Frau und Kinder möglich gemacht hat.
    Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hatte zuvor auf einer Reform beharrt: „Es ist ihrer Meinung nach ein sehr großes Gesetz, das meiner Meinung nach,
    > (Arbeitgeber) < dringend brauchen.“
    Da könnte ich ja auch noch mehr dazu sagen aber es soll sich jeder seine eigene Meinung zu bilden.
    Jetzt zu Wahlkampfzeiten läßt diese Dame sich aber nicht zuviel sehen und hören.
    Bedenken gab es laut Nahles aus der Union gegen den Plan, dass den Arbeitnehmern keine Garantien/Mindestleistungen versprochen werden müssen.
    Wenn dass so stimmt, ist es mit der Gerechtigkeit nach meiner Meinung nicht so weit her und warum sollte ich dann zur Bundestagswahl SPD wählen wenn dass Gesetz Hauptsächlich aus der SPD und von ihr kommt über keinerlei Garantiesumme bezüglich der Höhe einer Betriebsrente.
    Nahles verteidigte das Vorhaben, nach dem die Haftung der Arbeitgeber für Betriebsrenten im Rahmen eines Sozialpartnermodells entfallen soll.
    Die Arbeitgeber verlören trotzdem nicht die Verantwortung für die Betriebsrenten, sagte Nahles.
    Aber wer gibt dann dazu von den Arbeitgebern eine Garantie ?
    Das ist doch noch längst nicht in trocknen Tüchern.
    Leute ich frage euch im ernst sind Arbeitgeber heute noch Sozialpartner angesichts der ganzen Skandale aber auch der Fordderungen an die Gesellschaft und Steuerzahler.

    Fazit: oder sehe ich das falsch ?

  2. KohlhasSozial bei der Mehrheit der Bevölkerung

    Guten Tag.

    Eigentlich müsste es hier sehr viel mehr Gegenwehr vor der nächsten Wahl geben. Aber es kommt nichts neues.

    Habt ihr aufgegeben ? Es ist sowieso sehr dünn mit Kommentaren.

  3. KohlhasSozial bei der Mehrheit der Bevölkerung

    Hallöli

    Gestern gelesen. In Schleswig Holstein haben die älteren Menschen hauptsächlich die CDU gewählt.

    Damit wird dies doch hier alles als Absurdum geführt. Aber nicht dass man denkt, dass ich nicht hinter euch stehe
    Es ist Wahlzeit und da wird wieder vieles angeschnitten gestern wieder das mit der Steuer.
    Mit verlaub, dass ist wie immer erst einmal eine Blaupause.

  4. KohlhasSozial bei der Mehrheit der Bevölkerung

    Horst Beilhartz da haben Sie recht. So wie es aussieht werden Rentner weiterhin diese Politik der Rentenkürzungen ertragen müssen.

    Es ist frustrierend. Dass alles hier kommt nicht zum tragen denn der Wahlspruch alleine reicht nicht aus.

  5. KohlhasSozial bei der Mehrheit der Bevölkerung

    Es ist schade denn Angesichts der Prognosen zur Landtagswahl bei euch oben geht das ganze bemühen um ein gerechtes Rentensystem unter. Leider gibt es auch keine neuen Nachrichten zu den Themen für ein anderes Rentensystem.
    Ich habe das Gefühl, dass diese Themen sozales bei der Bevölkerung nicht greifen.

    • Horst Beilhartz

      Ich habe eher den Eindruck, als werde das Thema soziales, nicht Thematisiert.
      Wie anders kann ich mir sonst den Umgang mit finanziellen Schieflagen, z.B. in meinem Fall die Krankenkassenbeiträge, erklären. Als ob ein Maulkorb verhängt worden sei.
      Wenn das nicht in den Medien thematisiert wird, kann auch keine Resonanz entstehen.
      Warum das so ist, lässt Spekulationen freien Raum. Sind es wirklich die Lobbyisten der Versicherungen, oder wer hat ein gezieltes Interesse, die Gesellschaft so zu spalten.
      Denn das eine Spaltung statt findet, erlebe ich täglich.
      Wer kann sich schon bei 1000 Euro Brutto noch eine gesellschaftliches Teilhabe leisten. Volkstheater München Eintritt 35 Euro, Tierpark Hellabrunn 12 Euro, USW. Geschweige denn Fußballstadion 95 Euro.
      Das sind aber alles dinge, die der Allgemeinheit zugänglich seien sollten.
      Was soll´s, es ist Frühling, gehen wir halt Enten füttern im Park.

  6. Leitkultur, gehört dazu auch eine Veramungspolitk ?
    Nun ich habe mir den Nachmittag jetzt zum 01 Mai einige Sendungen im TV darüber angesehen.

  7. Nun habe ich eben die Wahlpognosen von Schleswig Holstein für Sonntag gesehen und muss bedauern, dass der Wahlspruch den Rentner sich hier ausgesucht haben genauso wie hier in NRW aber auch für die Bundestagswahl im sep. nicht greift.
    Jedenfalls findet man im Internet auch genug darüber die vor Koallitionen wie Rot Rot Grün warnen oder auch Kommentare die von Rechts gegen Links schießen und AFD verherrlichen.
    Ich habe so das Gefühl, dass die CDU der Wahlgewinner im Bund wird und zur Not auch ein Bündniss mit der FDP eingeht sofern die in den Bundestag kommen. Nur dann geht sowas wie hier erst recht Baden. Denn das einfache Volk hat bei denen keine Lobby.
    Ich frage mich sowieso wieviel % der Rentnerwähler dann tatsächlich darin auffallen würde diese für uns schlechten Parteien nicht zu wählen. Wenn ich mir dann ansehe, wieviel die Linke derzeit an Stimmen bekommt dann ist das gering im Zuge dieser Bemühungen um ein anderes Sozial und Rentenpaket zu erreichen.
    Ich frage mich auch, wie können wir noch Druck machen und womit ? Sicherlich nicht alleine mit den vielen Schreiben was ich hier hineinsetze.
    Gruß

  8. Was tun gegen Altersarmut? Auf Initiative von Fachministerin Andrea Nahles plant die Bundesregierung eine Umgestaltung der Betriebsrente – für alle deutschen Angestellten.

    Ein etwas längeren Bericht habe ich dazu gerade beim Kölner Express gelesen.
    Nun ist ein Angestellter auch ein ganz normaler Arbeitnehmer ?

    Füre mich ist dieser Plan nun schon wieder Volksverdummung und nützt Bestandsrentner nach meiner Meinung nichts. Aber auch was zukünftige Rentner davon haben ist doch sehr mit Risiken behaftet und daher wieder nur Flickwerk wenn überhaupt.
    Meine Meinung nach Peitschen die nun kurz vor der Wahl nun noch eine Menge an Gesetzen durch die in der Bevölkerung aüßerst kritisch gesehen wird und auch unter einen neuen Regierung nach der Wahl nicht mehr geändert werden können. Meist jedoch zum Schaden derjenigen die diese Parteien auch wählen. umsetzen müssen es dann diejenigen die in entsprechenden Berufen auch eigentlich zum normalen Wahlvolk gehören also auch Angestellte in Behörden und anderswo die womöglich nicht so bezahlt werden wie das bei Beamteten so der Fall ist die aber immer mehr durch die vielen Gesetze auch immer mehr Belastungen ausgesetzt sind. Ob Sie das dann bei der Rente entlohnt bekommen danach sieht es ja nicht gerade aus.

  9. Pingback:Rente: Österreich zeigt wie es geht | ZWEITLESE

  10. Hurra, oder doch nicht ! Nun ist Sie da, die Flexi Rente. Früher gehen – oder länger arbeiten, als man muss, um dazuverdienen? Eine Zeitung berichtet dass sich viele Menschen wünschen dass es gleitendere Übergänge in den Ruhestand gibt.
    Stimmt das Aber wirklich so ? Jedenfalls kann ich mir dass nicht vorstellen von jemanden der Zeit seines Lebens hart womöglich noch Schicht machen musste.
    Da sollen Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer bald „flexibler“ den Beginn einer Rente gestalten, ohne dass jeder Cent, den sie hinzuverdienen, bei der Rente gleich wieder abgezogen wird.
    Das neue Gesetz will einerseits den Anreiz zum freiwilligen Arbeiten jenseits der regulären Altersgrenzen erhöhen , andererseits mit einer Teilrente ab 63 locken und fleißige Hinzuverdiener unterstützen.
    Ich denke, dass kann aber nur klappen, wenn der Arbeitgeber wo man bis dahin Beschäftigt war, einem Mitarbeiter/in auf diese Basis weiterbeschäftigt und der Mitarbeiter zum ersten Qualifiziert und zum zweiten noch Fit und Gesund genug ist.
    Das neue Gesetz will einerseits den Anreiz zum freiwilligen Arbeiten jenseits der regulären Altersgrenzen erhöhen , andererseits mit einer Teilrente ab 63 locken und fleißige Hinzuverdiener unterstützen.
    Aber hallo, ich gehöre auch zu denen, die 2002 bereits in einer 51er Regelung gelandet sind und bedingt dadurch mit 60 verfrüht in Rente gegangen sind. Das bedeutete, dass ich etwa 10 Punkte in meiner Gesetzlichen Rentenversicherung in Kauf nehmen musste.
    Was nützt mir persönlich und ich denke so geht es vielen überhaupt nicht in der Lage sind sich einen weiterentweder weil Sie keine Beruflichen qualifikation für das haben oder auch weil Sie nicht mehr Gesund genug sind sich einen Job zu suchen.
    Wenn ich mich hier im Internet so bei Jobagenturen so umschaue so findet man da eine Menge Jobs für Rentner. Sicherlich gibt es da Jobs für Menschen die Kaufmännisch versiert sind oder gar andere Qualifikationen aufweisen. Für viele aber so wie ich einer bin gibt es leider nicht so viel. in einer kurzen Nachschau habe ich dann etwas gefunden was micr engegen kommen würde. In einer anderen Stadt wird für die Stadtwerke ein Bote m/w mit folgender Anzeige gesucht
    Boten (m/w)
    Ihr Aufgabengebiet:
    Postverteilung und Botengänge im Stadtgebiet.
    Postsortierung
    Ihr Profil:
    Führerschein Klasse 3 + PKW
    Ja und PKW den habe ich nicht mehr und könnte mir einen solchen auch nicht mehr leisten
    Gute Ortskenntnisse
    Na in einer anderen Stadt hat man diese zumindestens am Anfang einer solchen Tätigkeit nicht unbedingt. Darum denke ich würde man sicherlich jemand vorziehen der diese besitzt.
    Außerdem bin ich zu 50 % Schwerbehindert
    Vertrauenswürdigkeit, Pflichtbewusstsein sowie gepflegtes und korrektes Auftreten.
    Wir bieten:
    Leistungsgerechte Vergütung.
    Was heißt Leistunggerechte Vergütung. Ich kenne es von Bewerbungen meiner Tochter Leistunggerecht ist ein breites Feld.
    Sie sind Rentner, Student oder haben sonst Zeit uns zu unterstützen? Dann freuen wir uns auf die Zusendung Ihrer vollständigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins an:
    Ich denke im konkreten Fall würde man aber auch da einen Studenten den Vorzug geben.
    Dazu kommt, dass dies sowieso für mich zu Spät kommt da ich jetzt schon 7 Jahre Rentner bin und für einen solchen Job als Bekohlungswärter in einem Kraftwerk seitens der Stadtwerke sowieso auch nicht in Betracht gekommen wäre auch weil es dieses Gesetz zu dieser Zeit ja noch nicht gab als ich 2010 in Rente ging.
    Also ist dieses Gesetz für viele schon in Rente befindlichen Menschen meiner Meinung nach Augenwischerei.
    Also zusammengefasst heißt es da, wer will, der kann vor Erreichen der Regelaltersgrenze (2016: 65 Jahre und 5 Monate) eine Teilzeitarbeit durch eine Teilrente ergänzen.
    Teilrente und Hinzuverdienst können individuell miteinander kombinierbar werden. Also anders als bisher, wo die Grenzen bei 450 Euro im Monat gezogen sind.
    Scheidet ja für mich aus.
    Rentnerinnen und Rentner können weitere „Entgeltpunkte“ bei ihrem Rententräger erwerben und so ihren Rentenanspruch noch erhöhen.
    Selbst wenn ich einen Job finden würde, frage ich mich dann, was habe ich dann noch davon, wenn ich dann Tatsächlich mal aufhöre. Ich könnte ja auch versterben auch wenn ich noch einer solchen Tätigkeit nachgehe.
    Die Versicherten werden künftig gezielt über ihre Gestaltungsmöglichkeiten des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand informiert. Die „Rentenauskunft“, die Versicherte vom 55. Geburtstag an erhalten, werden um detaillierte Infos darüber ergänzt, wie sich das Vorziehen oder Hinausschieben des Rentenbeginns auf die Rente auswirkt.
    Ist es liebe Mitstreiter nicht so, dass am Ende der Vater Staat der Gewinner ist denn der hällt sich immer schadlos !
    Auch das wird neu: Die Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird sogar für ihre Arbeitgeber „attraktiver“: Der bisher anfallende gesonderte Arbeitgeberbeitrag zur Arbeitslosenversicherung für Beschäftigte, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, entfällt für fünf Jahre
    Na dann. Trotzdem die sollen und suchen sich sicherlich in der Mehrzahl – jüngere Menschen und weil Deutschland ein hochtechnisiertes Land ist entsprechendes Personal. Es mag sein, wie bereits oben von mir erwähnt, dass solche Firmen da auch auf ihr älteres Stammpersonal zurückgreift und diese dann mit solchen Modellen weiterbeschäftigt.

    • Wer rüstig ist, ein Handwerk beherrscht, und einigermaßen kommunikativ ist, sollte sich doch besser selbst vermarkten. Eine Wohnung zu streichen oder einen Garten mähen kann man sicher auch ohne Lohnsteuerkarte. Ich weiß, Schwarzarbeit wird nicht toleriert, Natürlich ist es mit der polnischen Pflegekraft etwas anderes, da drücken wir mal ein Auge zu.
      Dieses ganze Getue, um Weiterbeschäftigung ist doch so wie so nur Gerede.
      Ich werde doch nicht als Elektromeister in einem kleinen Betrieb als Hilfsarbeiter wieder ganz unten anfangen.
      Leider stellt mich niemand zu dem Gehalt ein, welches ich zuletzt verdient habe.
      Aber möglich ist es ja, dass ich einem jüngeren seine Planstelle wegnehme.
      Der wird begeistert sein, Kariere wird hinten angestellt, da ein Alter die Stelle besetzt.
      Aber er wird sich trösten, wir werden ja alle älter, und so schiebt er seine Aufstiegs- Chancen nur hinaus.

  11. Nun C S ich habe nun ihre zwei Beiträge gelesen. Nun was ich nicht zuortnen kann ist ihre Tätigkeit als Arbeitnehmergruppe wie auch als Berichterstatter für die Alterssicherung.
    Hat diese Tätigkeit auch etwas mit den Sozialparlamenten zu tun die jetzt in der Sozialwahl neu gewählt werden oder ist dies einfach eine Tätigkeit innerhalb der Gewerkschaft ?
    Ja Sie schreiben, dass diese CDU/CSU einfach nicht mehr Wählbar ist. Für mich gilt das Auch.
    Aber leider sagen die Wahlprognossen ja etwas anderes aus und diese Partei aber auch alle Bosse warnen ja vor Rot Rot grün oder Ampel. So gesehen müssten Rentner ja eine geballte Kraft aufweisen bei der nächsten Bundestagswahl dem Wahlspruch hier zu folgen.
    Aber leider ist diese Kampanie nicht jedem Retner/in in Deutschland bekannt und gerade wenn es sich um Frauen handelt stelle ich fest, dass es auch viele gibt die Zufrieden bzw sich damit abgefunden haben in Altersarmut zu leben und auch wegen ihres Alters kein Interesse mehr an Politik haben und wenn Sie dann noch wählen gehen sicherlich aus der Tradition heraus die beiden großen Parteien besonders aber die CDU wählen.
    So betrifft es vornehmlich jüngere Rentner die dies Verändern oder beinflussen könnten. Leider. Denn ich lese hier gerade einen Stadtspiegel meiner Heimatstadt der auf der ersten Seite schon in der Überschrift stehen hat, dass viele Rentner böse weger der Steuern sind und erfahren, wieviel das Finanzamt nachfordert. Hier wird von einem Rentner berichtet der wegen seiner kleinen Rente einem Mini – Lob und eine Nebenbeschäftigung angenommen hat, dass er über die Runden kommt. Nun sage ich zunächst einmal ist dass der Sinn nach einem Arbeitreichen leben, dass man sowas noch braucht um über die Runden zu kommen. Mir ist bewusst, dass es Menschen gibt, dennen arbeit auch noch im rentenalter Spass macht sofern Sie in Jobs tätig waren die ihnen nicht alles Körperlich abverlangt haben zB. Beamte usw.
    Nun dieser in der Zeitung geschilderte Fall muss nun für für das vorletzte Jahr tausend €uro Steuern in einem vierteljährlichen Abschlag im Vorhinein leisten. Auch dieser Mann fragt, und ist empört, ist das gerecht ? Ja und das ganze wird von Jahr zu Jahr höher je nachdem jemand in Rente geht. Dazu meint ein Mitarbeiter eines Lohnsteuerhilfevereins das die Zahl derer die bedingt dadurch kleine renten bekommen immer mehr zunimmt und eigentlich arme Seelen sind und die Forderungen des Finanzamts richtig weh tun.
    Hinzukommen ja und da ist mein Sohn ja auch von betroffen kommen auch noch viele Zeitarbeiter die so geringe Löhne erwirtschaften, dass Sie im Hinblick auf eine spätere Rente oft keine private Vorsorge betreiben können. Was nützt da schon eine Ausweitung selbiger Arbeitsverträge von 18 Monate auf 4 Jahre alleine. Anderseits sucht man zunehmend junge Menschen die aber wegen ihrer ungenügenden Bildung oft entsprechende Einstellungstest nicht schaffen. Aber da frage ich was tut die Industrie dafür, dass junge Menschen hier bessere Schulbildung haben. Alles wird doch nur vom Steuerzahler abverlangt.
    Das Ende dieses Bericht schließt ab, dass der Rentner das Unabwendbare akzeptiert um die Steuerschuld bezahlen zu können. Allerdings muss seine Rücklage dafür flüssig machen.
    Genauso wie ich es seit 2010 handhabe.

  12. EM-Leistungsverbesserungsgesetz am 28.4.2017 im Bundestag.

    31.3.2017 – Bundesrat empfiehlt Rentenabschlag bei Erwerbsminderung abzuschaffen.
    12.4.2017 – Gegenäußerung der Bundesregierung zur Stellungnahme des Bundesrates:
    keinen weiteren Handlungsbedarf zur Verbesserung der Renten wegen Erwerbsminderung.Denn die Abschläge stellen sicher, dass Altersrenten und
    Erwerbsminderungsrenten hinsichtlich der längeren Rentenlaufzeit grundsätzlich gleich behandelt
    werden. Im Übrigen wird die Situation der Bezieher einer Erwerbsminderungsrente auch
    dadurch von Gesetzes wegen berücksichtigt, dass der maximale Abschlag bei Erwerbsminderungsrenten
    10,8 Prozent beträgt, während er bei den Altersrenten in Zukunft bis zu 14,4 Prozent.
    11.4.2017
    Peter Weiß CDU – rentenpolitischer Sprecher CDU/CSU

    Ich versuche stets in meiner Funktion als Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe wie auch als Berichterstatter für die Alterssicherung dieses Thema bei den Gesprächen einzubringen, um Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente zu erreichen. Dies können Sie auch in meinen Plenarreden und in diversen Interviews nachlesen. Mit dem Rentenpaket haben wir bereits einige Verbesserungen erreichen können und auch jetzt wird die Zurechnungszeit noch einmal schrittweise angehoben. Dies war nicht leicht durchzusetzen.

    Sie haben aber Recht, dass diese Regelungen für die Bestandsrentnerinnen und – rentner nicht zum Tragen kommen.

    Was haben wir nur für eine Regierung. die Bestands-Erwerbsminderungsrentner so bestraft?
    Diese Parteien CDU/CSU, SPD, Grüne sind einfach nicht mehr wählbar.

  13. 19.04.2017
    IG Metall stimmt Zeitarbeit bis zu vier Jahren zu.

    01.04.2017
    Leiharbeiter dürfen seit 1. April im Prinzip nur noch für 18 Monate in einem Betrieb sein. Nun hat mit der Metallindustrie die erste Branche eine Ausnahme von dem Gesetz vereinbart.

    Weitere Branchen werden folgen!!

  14. Hallo, nun möchte ich einige Worte zur Sozialwahl schreiben. Das gibt es nun schon seit 1953 so wie ich gelesen habe. Ich habe mich damit im internet ein wenig beschäftigt und meine, viel zu kompliziert zu verstehen, für jemand der sich noch nicht damit auseinandergesetzt hat. Gut es gibt dda ein sogenanntes Parlament in gleichen Teilen aus Arbeitgebern, Rentner usw. aber was die beschließen da hat der Bürger dann doch keinen Einfluss drauf.
    Folgenden Absatz habe ich gefunden
    Warum also Sozialwahl?
    Wesentlicher Grund dürfte nach wie vor sein, dass man der Politik nicht allein die wichtigen Zukunftsthemen Rente und Gesundheit überlassen sollte. Zudem sollten Rentenversicherte und Rentner sowie Krankenkassenmitglieder rechtzeitig bei ihren Versicherungsträgern nachfragen, wie es um die Sozialwahl 2023 steht.

    Nun, die Politik macht doch sowieso was Sie will. Diese Sozialwahlen und dessen Vertretter die wir wählen sollen haben auch nicht verhindern können, dass seit 1957 massiv in die Rentenkasse gegriffen wurde und wir mittlerweile solche Verhältnisse haben. Für mich ist das ganze System dubios ein aufgeblähtes mir unbekanntes Monster.
    Ich frage mich ist es nicht auch so, dass sich diejenigen die da drin sind nicht auch ein schönes Geld dafür bekommen. Na klar jegliche Arbeit sollte entlohnt werden aber gemessen an den aktuellen Ergebnissen ist das doch alles sehr undurchsichtig. Ja und welche Rentner und Krankenversicherte merkt was für sich persönlich positives daraus in den Jahren zwischen jeder Sozialwahl ?
    Da frage ich doch gleich, ob es nicht schon seit 1957 eigentlich so sein müsste, dass alle Solidarisch hätten in eine einzige Rentenkasse hätten einzahlen müssen so wie es in Österreich oder der Schweiz geschieht. Wäre wenn wir hier jetzt von Gerechtigkeit hin zur nächsten Bundestagswahl geredet wird ein solches Parlament überhaupt notwendig ?

    Wenn ich nun eine solche Wahlbenarichtig bekomme und fülle diese aus, was hab ich davon. Ich bezahle doch weiter als Rentner die gleichen Krankenkassenbeiträge wie bisher und habe die Aussicht der Rentensteigerung wie jetzt wieder angekündigt bis 2030 von durchschnittlich 2 % und wahrscheinlich auch demnächst wieder mal erhöhte Zusatzbeiträge zu Krankenversicherung. Anderseits holt sich Vater Staat das Geld doch wieder zurück. Ich kann und habe das ja schon einige mal geschildert wie das die Letzten zwei Jahre seit meiner Scheidung mit Versorgungsausgleich Rentenmäßig geschieht.

    Mit freundlichen Gruß an alle.

    • Tja Herr Kohlhas,
      Deutschland geht es so gut wie nie, dass sind halt zynische Sätze aus dem Mund unserer
      Volksvertreter.
      Da bleibt nur noch ein ironisches “ Und die Nahles findet dies auch noch gut.“
      Einen schönen Tag

    • Diese Sozialwahl ist eine Farce,
      ein Betrug am Pflichtversicherten ! Denn wirkliche Vertreter der
      Pflichtversicherten kommen erst gar nicht auf die Liste!!

      EILANTRAG an das Bundesverfassungsgericht/ Initiative gegen Altersarmut

      Am 20. Februar 2017 hatte die Initiative gegen Altersarmut
      (IgA) gegen die Zurückweisung Ihrer Vorschlagsliste zur
      Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund
      Wahlanfechtungsklage beim Sozialgericht Berlin
      eingereicht und gleichzeitig einen Antrag auf Erlass einer
      einstweiligen Anordnung zur Aussetzung der Wahl gestellt.
      Der Antrag wurde jedoch mit Beschluss vom 27. März
      vom Sozialgericht Berlin abgelehnt. Dabei überzeugte das
      Sozialgericht weder die von der Initiative in der
      Wahlanfechtungsklage beanstandeten Wahlrechtsverletzungen der
      Rentenversicherung, noch ein Urteil des Landessozialgerichts für das
      Saarland aus 2016, welches im Gegensatz zur Auffassung des
      Sozialgerichts Berlin steht. Deshalb entschieden sich die
      IgA-Mitgliedsvereine kurzfristig, mit einem Eilantrag
      vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe zu ziehen.

      Aufgrund der
      bereits Ende Mai anstehenden Sozialwahl verbinden sie mit dem
      Eilantrag die Hoffnung auf eine noch rechtzeitige Entscheidung durch
      das Bundesverfassungsgericht.

      iga-org.owncube.com/wp/iga-zie…bundesverfassungsgericht/

  15. Nun ist es amtlich: Für die gut 20,5 Millionen Rentner gibt es zum 1. Juli wie angekündigt mehr Geld. Der Bundesrat gab grünes Licht für die Anhebung um 2,53 Prozent im Osten und 1,9 Prozent im Westen Deutschlands.Bei einer Monatsrente von 800 Euro auf 818,40 Euro.
    Der Steuerfreibetrag beträgt aber für 2017 alleintehende Person wie ich 8.820 Euro und für ein Ehepaar 17.640 Euro. Da ich alleine Lebe und Geschieden bin bedeutet dies nun für mich, mit Betriebsrente und Nettorente von 1.614 € eine Steuerpflicht von Monatlich Rückberechnet von 57 € ans Finanzamt. Und die Nahles findet dies auch noch gut.

  16. Liebe Mitstreiter gerade gelesen.
    Nun hat Frau Nahles heute so steht es im Videtext bei RTL scheinbar im Kabinett festgestellt, dass Deutschland sozial gespalten ist.Ich vermute mal, dass dies auch der Armuts und Reichtumsbericht so wiedergibt.

    Ich glaub es ja nicht, dass die sowas feststellt wo diese Dame doch mitverantwortlich dafür ist.

    Es wird im Text und ich vermute mal, das Sie dies Äußerte geschrieben, dass der in Deutschland anhaltende wirtschaftliche Aufschwung den Reichen zugute kommt wärend die Armen mehr oder weniger Leer ausgehen.
    Die Frau Nahles äußerte dazu, dass die untersten 40 % der Beschäftigten haben 2015 weniger verdient als 1990.

    Sie stellt dass dar, was die Linken ja schon Jahre so äußern. Nun haben wir nicht 2015 sondern 2017 und dieser zustand hat sich sicherlich noch verschärft.
    Ich habe vor einigen Tagen im TV einen Bericht gesehen mit wie wenig oft alleinerziehende Mütter oder auch Fam. mit Kindern über die Runden kommen müssen.
    Man könnte dieses Thema nun auch fortsetzen aber da ich Rentner bin und es hier um Renten geht,frage ich mich nun, was bezweckt diese Frau nun mit dieser Feststellung ?

    Hat Sie etwas dafür getan, dass es anders ist ? Vielleicht hat Sie nun auch wieder einen Ministerposten im Visier für nach der Bundestagswahl.
    Nein im Gegenteil Sie ändert nichts. Darum ist das ganze für mich eine Leere worthülse.

    Gruß

    • Da 1990 ja noch die DM unsere Währung war, 2003 aber der Euro in etwa 1:2 Eingeführt wurde, ist es ja normal das der Verdienst 1990 höher lag, ist doch der Euro in der Zwischenzeit bei einem Währungsstand von 1:1 angekommen. Die Einkommen sind aber nicht im Verhältnis gestiegen. Wer damals 1000 DM verdiente verdient heute 1000 Euro.
      Also ist die Kaufkraft in der Zwischenzeit um 100% gesunken.
      Man kann das auch alles anders sehen, aber wenn ich mir zum Beispiel die Mieten von 1990 anschaue, so stelle ich fest, das die um 200% (real 400%) gestiegen sind. eine Miete für 60qm lag bei 600 DM Heute bei 1200 Euro. Mietspigel München
      Ich nehme an, Frau Nahles hat eine Eigentumswohnung.

  17. Andrea Nahler SPD beim Kaffeekränzchen:
    Warum müssen für die Rente Steuern gezahlt werden?

    Kein Politiker hätte das gewollt, aber das Verfassungsgericht hat
    uns 2004 gezwungen, auch auf Renten Steuern zu erheben“, sagte die
    Bundesministerin für Arbeit und Soziales am Mittwoch bei einer
    SPD-Veranstaltung in Stockelsdorf.

    Sie machte keine Hoffnung auf einen Wegfall der Steuerpflicht in
    absehbarer Zeit. Denn wenn etwas höchstrichterlich entschieden sei,
    müsse viel Zeit vergehen, bis die Politik daran gehen könne, den
    von der Justiz angerührten „Quark“ neu zu formen.

    Das vielfache Gerede von der Altersarmut sei übertrieben: „Die
    Armut in Deutschland hat ein Kindergesicht. Es gab noch nie eine
    Rentnergeneration, die so gut versorgt ist wie jetzt.“

    Von sich aus vertagt hat Nahles wegen der Widerstände aus der CDU
    ihr Vorhaben einer gesetzlichen Solidarrente. Sie soll den Menschen
    zufließen, die trotz jahrzehntelanger Erwerbstätigkeit als
    Geringverdiener oder durch die Pflege von Angehörigen im Alter auf
    die staatliche Grundsicherung angewiesen sind. Der Zuschlag soll sie
    im Vergleich zu denen belohnen, die auch ohne eigene Arbeit den
    Anspruch auf Grundsicherung haben. Die Ministerin im Wahlkampfmodus:
    „Ich muss zum Ende der Großen Koalition nicht jeden blöden
    Kompromiss eingehen, wenn ich das in einem Jahr mit Martin Schulz als
    Kanzler besser machen kann.“

    Am wichtigsten bei alledem aber sei, der Bevölkerung das
    Vertrauen zurückzugeben, dass die Rente sicher sei und im Verbund
    mit eigener Vorsorge zum Leben auch reiche, betonte Nahles.

    Somit ist wieder bewiesen mit dieser SPD gibt es keine Änderungen.
    Anscheinend ist sie fest davon überzeugt, das Martin Schulz Bundeskanzler wird!!
    Diese Partei ist aber nicht wählbar!

    • Oh , das böse Verfassungsgericht.
      Es wacht über das unumstößliche Naturgesetz der Rentenbesteuerung.
      Da kann kein Politiker was machen.
      Ach Frau Nahles, was machen wir den nun? grübel, grübel
      Da werden wir uns wohl in unser Schicksal fügen müssen.
      In Anlehnung an Herrn Blüm würde ich sagen, die Steuern sind sicher.

    • Zur Rentenbesteuerung sei auf die hier am rechten Rand verlinkten Seiten verwiesen, altersarmut-per-gesetz, wo auch erklärt wird, wie man sich wehren kann. Das Alterseinkünftegesetz ist nur mit nicht möglichen Rentenhöhen und geringen Pensionen, die es gar nicht gibt, möglich geworden. Die Renten sollten besteuert werden und so hat Herr Rürup, wie schon bei der Teilprivatisierung der GRV mittles Riester, mit Zahlen getrickst.
      . . . Der Beschwerdeführer war ein Leitender Oberstaatsanwalt der jahrelang beim Finanzgericht Münster Einsprüche eingelegt hatte. Das Finanzgericht Münster ist zuständig für die Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster. In seinem denkwürdigen Urteil (Frechheit: steuerrechtsimmanente Betrachtungsweise, RZ 176) schreibt das BVerfG falsch ab und ignoriert den Inhalt von zwei gerichtseigenen Quellen. Es werden Rentenhöhen zugrunde gelegt, die es nicht gibt und nicht geben kann, ebenso Ruhestandsgehälter so gering, die es auch nicht gibt. Das stört das BVerfG nicht. Es gibt Quellen an, zitiert aber die Texte falsch. So zitiert das Gericht angeblich aus einer Bundestagsdrucksache. Nur, da steht drin, dass es solch hohe Renten in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht gibt. Die vom BVerfG angegeben Pensionen sind auch teilweise falsch und die zu versteuernden Zusatzeinkommen ebenso.
      Das hat aber wohl niemanden gestört. Auch nicht die Sachverständigenkommission.
      Also, wem nutzt es:
      Zitat aus dem (Maschmeyer-) Artikel zum Buch „Macht Geld Politik“ im STERN vom 13.11.14:
      . . . „Im Jahr 2005 lief die Steuerbefreiung für neu abgeschlossene Lebensversicherungen aus.
      Das dämpfte das Geschäft des AWD. Mit der Vermittlung der Policen hatte der Finanzbetrieb immer gut Kasse gemacht. Doch mit dem 1. Januar 2005 trat auch das neue Alterseinkünftegesetz in Kraft. Dahinter verbarg sich nichts anderes als die von Maschmeyer ersehnte „Reform der Reform“. Der AWD-Chef konnte höchst zufrieden auf das neue Gesetz schauen. . . . .
      „Und der Boss stimmte seine Leute ein, etwa in einem Editorial für die AWD-Mitarbeiterzeitung: „Die Silvesternacht ist vorbei, willkommen in 2005! (…)
      Ab Januar 2005 tritt das neue Alterseinkünftegesetz http://altersarmut-per-gesetz.de/ in Kraft. So Traurig es eigentlich ist, dass die größte Kürzung der gesetzlichen Rentenversicherung statt findet, wir haben hervorragende Arbeitsbedingungen. (…) Das ist eine Riesenchance, denn im Schnitt werden den Menschen 1000 Euro Rente fehlen.“ Der AWD-Chef frohlockte: „Wie heißt es so schön, des einen Leid, ist des anderen Freud.“

  18. Brief von Hans-Georg Tillmann an Martin Schulz

    „Lieber Martin,

    wir haben im Saarland rechtzeitig noch einen Schuss vor den Bug
    gekriegt, um aus der Martin-Schulz-Euphorie aufzuwachen und an die
    Arbeit zu gehen.

    Die Aufgabe, die Du und die Partei zu bewältigen haben
    lautet: Eine Neue Sozialdemokratie herzustellen und gleichzeitig
    Deine Läuterung vom Saulus zum Paulus durchzuführen.

    Vergiss bitte niemals, die Euphorie, die Du bei den Bürgern
    ausgelöst hast, als Du die Hoffnung auf soziale Gerechtigkeit
    erweckt hast.

    Das ist das Pfund, mit dem Du wuchern musst: Die
    Herstellung der sozialen Gerechtigkeit.

    Aber was ist das und wie geht das?

    Wenn Du die Herstellung sozialer Gerechtigkeit tatsächlich
    angehen willst, wirst Du als erstes feststellen, dass Du dafür in
    der SPD ziemlich wenige brauchbare Mitstreiter hast.

    Wir sind leider in den letzten Jahrzehnten zu einer neoliberalen
    Partei mutiert, die häufig die Schwächsten und die Normalbürger
    belastet und die Reichen begünstigt hat.

    Es ist daher kein Wunder, dass eine große Zahl der Bürger die
    SPD wahrnimmt als einen Verein der Karrieristen und
    „Wirtschaftsversteher“.

    Du könntest das stoppen, aber es sind gewaltige Änderungen
    notwendig und es liegt ein riesiger Berg an Arbeit vor Dir und
    Dir und den Bürgern wird ständig die neoliberale Propaganda in den
    Ohren dröhnen: „Es geht uns gut!“.

    Such Dir in aller Ruhe in der Partei die Genossen
    zusammen, die schon in der Vergangenheit Konzepte entwickelt haben,
    die die soziale Gerechtigkeit wiederherstellen, z.B. in der
    Rentenpolitik.

    Ich sage Dir an dieser Stelle ausdrücklich, dass Andrea
    Nahles nicht dazu gehört. Ihr Rentenkonzept, das sie gemeinsam mit
    den Arbeitgebern und der Versicherungswirtschaft entwickelt hat,
    gehört in die Abfalltonne.

    Eher wirst Du da schon gute Gedanken bei Klaus Barthel, dem
    AfA-Vorsitzenden finden, der in der Partei bisher allerdings wenig
    Einfluss hatte.

    Mach Dir eines klar Martin: Du bist noch weit davon entfernt, eine
    Neue Sozialdemokratie zu verkörpern und bist noch weit davon
    entfernt, Dich von einem Saulus in einen Paulus zu verwandeln.

    Darum mach Dich weiter auf die Reise.

    Lass Dir ruhig noch 1 – 2 Monate Zeit.

    Geh zu den Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden und mach ihnen
    klar, dass sie mit ihrer Lohn- und Sozialdumpingpolitik die
    Hoffnungslosigkeit der Bürger und das Aufkommen der politischen
    Rattenfänger befördert haben.

    Mach Ihnen klar, dass es auch in ihrem Interesse liegt, dass gute
    Löhne und gute Sozialleistungen erforderlich sind, um die
    Volkswirtschaft wachsen zu lassen und den sozialen Frieden zu sichern
    und das gesellschaftliche Chaos zu verhindern.

    Mach ihnen klar, dass die SPD die linke Kraft ist, die das so
    steuern kann, dass die Wirtschaft nicht abgewürgt wird.

    Und dann geh auch zu Wissenschaftlern wie z.B. Prof.
    Butterwegge und lass Dir aus wissenschaftlicher Sicht über die
    soziale Ungerechtigkeit berichten.

    Oder geh zu einem Wirtschaftsinstitut wie dem DIW in Berlin und
    lass Dir dort von der Steuerungerechtigkeit berichten, oder lies den
    Vorschlag des DIW zur Erbschaftssteuerreform, die selbst bei Schonung
    der Unternehmen (Steuerstundung statt Steuerschenkung) zu 5
    Milliarden € Mehreinnahmen führen würde und rede mit dem Leiter
    Prof. Fratzscher über die soziale Ungerechtigkeit in diesem
    Land, aber hüte Dich vor dessen Aussagen zur Public Private
    Partnership, halte Dich da besser an das Minderheitenvotum des
    Gewerkschaftsvertreters und hüte Dich verdammt noch mal vor dem IW
    in Köln, das eine reine Propagandaabteilung der Deutschen Wirtschaft
    ist und genieße das neoliberale IFO Institut in München mit
    äußerster Vorsicht, das auch schon mal zur Verdeutlichung der zu
    steigernden Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands Vorgaben von
    Goldmann Sachs nutzt (Prof. Sinn in einem Vortrag in der Urania
    Berlin vor 4 bis 5 Jahren).

    Und dann geh zu den Tafeln, die mittlerweile 1,5 Millionen
    Menschen in Deutschland versorgen.

    Es ist gut, dass es die Tafeln gibt, aber es ist gleichzeitig ein
    gesellschaftspolitischer Skandal, dass sie in einem der reichsten
    Länder der Welt überhaupt notwendig sind.

    Geh auch in die Suppenküchen und sprich mit den dortigen
    Bürgern und den Organisationen, die Tafeln und Küchen
    veranstalten.

    Du wirst dort eine Realität kennenlernen, die in der
    neoliberalen Presse nicht existiert.

    Geh zu den Gewerkschaften außerhalb der IGBCE, die für Strom aus
    Kohle, CETA und den Monsanto-Deal sowie überdurchschnittliche hohe
    Facharbeiterlöhne steht, und sieh Dich dort unterhalb der
    Vorstandsebene um, bei der Basis eben und lass Dir dort von der
    Arbeitswirklichkeit erzählen, die in der neoliberalen Presse
    ebenfalls nur am Rande auftaucht: Von der „Arbeitsverdichtung“,
    die häufig krank machende Ausmaße erreicht, von den Überstunden,
    die nicht bezahlt werden, von den Mindestlöhnen, die bei Minijobbern
    in 50% der Fälle nicht gezahlt werden, von den Arbeitern, die 2 –
    3 Jobs hintereinander machen müssen, um über die Runden zu kommen,
    von den Rentnern, die zunehmend bis zum Tod arbeiten müssen, um
    menschenwürdig zu leben und die sich totlachen über die Rente mit
    63, geh zu den älteren Arbeitnehmern, die noch gute Arbeitsverträge
    haben, aber befürchten müssen, bald rausgeworfen zu werden, weil
    die Jüngeren für die Hälfte arbeiten, geh zu den Jüngeren, die
    mit schlechten, befristeten Arbeitsverträgen gerade mal über die
    Runden kommen, aber keine Familie gründen können, geschweige Kinder
    finanzieren können, was wiederum das demographische Problem
    verschärft, geh zu den ca. 1 Million „Clickworkern“, die ohne
    jede soziale Absicherung Kurzjobs im Internet erledigen, manchmal nur
    minutenlange und deren Beste sagen, dass sie nicht für weniger als 1
    € pro Stunde arbeiten (Verdi und IG Metall haben entsprechende
    Arbeitsgruppen), geh zu den Leuten ohne Schulabschluss, geh zu den
    Langzeitarbeitslosen, geh zu den Mietern, die nicht wissen, ob sie
    ihre Wohnung demnächst noch bezahlen können und gleichzeitig
    wissen, dass sie keine Chance haben, eine billigere, bezahlbare
    Wohnung zu finden, geh zu den Menschen, die nicht mehr zum Arzt
    gehen, weil sie sich die Zuzahlungen nicht mehr leisten können, oder
    den gesetzlich Versicherten, die mit Zahnlücken leben, da sie keine
    80% bei Zahnersatz zuzahlen können, geh zu den Scheinselbständigen,
    die von ihren Hungereinkommen gerade über die Runden kommen, oft
    ohne Krankenversicherung, die sie sich nicht leisten können,
    geschweige denn eine Altersabsicherung, geh zu den Zeitarbeitern, die
    erhebliche Lohneinbußen hinnehmen mussten, als sie nach
    Arbeitslosigkeit den erstbesten Job annehmen mussten, um nicht
    vollkommen die soziale Leiter hinunter zu fallen, geh zu den
    Taxifahrern, die mit Uber zunehmend konkurrieren müssen, geh mal zu
    Uber-Fahrern und frag sie nach ihrer Arbeitszeit und ihrem Einkommen,
    geh zu den Geschäftsführern des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes
    oder des Sozialverbands Deutschland, usw, usw, usw ……

    Diese Liste, mein lieber Martin, ließe sich noch sehr lang
    erweitern.

    Aber alles das ist eine Realität, die in der
    neoliberalen Berichterstattung und in der Denke der SPD nicht mehr
    vorkommt.

    Wenn ich dann von Dir heute in der Zeitung (HAZ) lese, dass Du
    angeblich Steuererleichterungen für die niedrigsten Einkommen
    ablehnst, packt mich die Wut und ich denke, dass ist noch genau
    so ein neoliberaler Schwätzer, wie die Mehrzahl der Politiker und
    kann immer besser die Bürger verstehen, die sich angewidert von der
    Politik abwenden und entweder gar nicht mehr wählen gehen oder den
    Rattenfängern hinterherlaufen.

    Verdammt noch mal Martin !

    Ich weiß nicht, wer Dir an dieser Stelle wieder einen solchen
    Unsinn ins Gehirn gepflanzt hat.

    Aber wer nach Abzug aller Ausgaben von Miete über Energie,
    Versicherungen etc. noch 100,– € in der Tasche hat, um damit
    einen ganzen Monat zu leben, weiß es sehr zu schätzen, wenn ihm der
    Staat 100,– € Steuern beließe.

    Wenn Dir nach diesen Ausführungen der Kopf raucht,
    vergiss bitte eins nicht: Du musst Dir immer klarmachen, was die
    großen Kräfte sind, die global die Dinge in Gang setzen und
    beeinflussen.

    Das ist das große Kapital mit 300 Billionen $ Anlagegeldern, die
    über die Wallstreet, Investmentgesellschaften wie Blackrock oder
    Spekulanten wie George Soros nach einer Maxime funktionieren:
    Maximaler Profit, in kürzester Zeit, egal wie, unter Vermeidung von
    Steuerzahlungen.

    Die große Propaganda dieses Kapitals lautet. „Herstellung von
    Wettbewerbsfähigkeit“, was nichts anderes bedeutet, als eine nie
    endende Spirale nach unten aus Lohn- und Sozialdumping und
    Steuerdumping für Reiche und Konzerne.

    Diese Entwicklung lässt sich nur schwer national aufhalten, und
    muss daher durch eine neue, internationale und globale
    Sozialdemokratie begleitet werden.

    Also bring gefälligst die internationale Ausrichtung der
    SPD wieder in Gang, auch dieser Bereich ist gegenwärtig in der SPD
    unterentwickelt.

    Für Dich, lieber Martin, würde es zunächst vollkommen
    ausreichen, wenn Du den unteren und mittleren Einkommen eine spürbare
    Steuerentlastung zukommen lassen würdest und ihnen ein Konzept
    präsentieren würdest, wie auch eine Altenpflegerin mit einem
    Bruttoeinkommen von 1.500,– € nach 45 Berufsjahren eine
    lebensstandardsichernde, gesetzliche Rente erhält und nicht
    650,– €, wie gegenwärtig dank sozialdemokratischer
    „Rentenreformen“.

    Aber vergiss nicht, an der großen Geschichte von der Neuen
    Sozialdemokratie weiter zu arbeiten und sie in absehbarer Zeit
    darzustellen.

    Geh durch das Land und sprich mit den richtigen Leuten

    Lass Dir noch Zeit.

    Du bist noch lange kein Paulus.

    Gustav Heinemann hat mal gesagt, dass man den Wert einer
    Gesellschaft daran erkennt, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht.

    Ein großer Sozialdemokrat!

    Ähnliches hat mal ein anderer bekannter Politiker gesagt:

    „Die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich nicht
    zuletzt daran, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht.“
    (Helmut Kohl, Bonn am 15.5.1998)
    Scheinbar wissen alle, worauf es ankommt.

    Wir müssen es nur noch tun.

    Mit solidarischen Grüßen
    Hans-Georg Tillmann
    Rechtsanwalt“

    nachdenkseiten.de/?p=37685#more-37685

    Guten Tag,

    vielleicht ist es möglich den Brief zu veröffentlichen.

    Danke

    Freundliche Grüße

    C. S.

    • Horst Beilhartz

      Ob da zwei Ohren reichen?
      Da hat unser Martin ja eine Aufgabe vor sich.
      Wenn er nur allen zuhört ist er ja bis zur übernächsten Bundestagswahl damit beschäftigt.
      Ob er da noch Zeit findet, seinen Job als Juniorpartner in der nächsten GROKO auszufüllen?

  19. Hallo, wieder mal Wochenende.

    Kurz bevor ich heute Mittag nun nach Köln zu meinem Sohn fahre ein paar Gedanken zur Krankenversicherung.

    Das die private Krankenversicherung teuer ist und oft teuer ist habe ich hier ja schon erfahren und meine Meinungen dazu hier geschrieben. Was es sonst für Nachteile gibt kann ich nicht sagen, da ich nie in einer solchen Versicherung war.
    Allerdings sind gesetzliche Krankenversicherungen oft auch nicht das Gelbe vom Ei.
    Wer entsprechende Berichte über Verweigerung von Zahlungen aus der Vergangenheit so im TV mitbekommt oder selbst schon Erfahrungen damit gemacht hat kann, dass Sicher bestättigen. Jüngst erst in einem Fall von einem Diabetiker dem die AOK kein Messgerät zahlen will womit man Messungen auf der Haut machen kann.
    Wa nun die kosten betrifft, so wird auch bei mir bezogen auf meine Betriebsrente der volle Beitragssatz der K.V. plus Pflegeversicherung und Zusatzbeitrag abgezogen und nicht nur die Hälfte wie bei der normalen Rente. Ich habe derzeit 50 % schwerbehinderung aber außer gelegentliche Arztbesuche und mein dauerhaftes Medikament zur Diabetes habe verursache ich Gefühlsmäßig bezogen auf den Monat bestimmt noch nicht die kosten, die mir Monatlich abzieht. Klar weiß ich, dass diese Kosten solidarich zu betrachten sind bezogen auf alle Pflichtversicherten. Nun ich bin mal gespannt wie sich das ganze weiter entwickelt. Es werde sicher noch einige Erhöhungen in nächster Zeit auf uns zukommen. Ich denke gerade, wir bekommen ja im Juli 1,9 % mehr Rente. Was wird aber davon übrig bleiben, wenn es in der K.V schon wieder Teurer wird.Da braucht man an die Lebenshaltungskosten noch keinen Gedanken verschwenden.

    • Horst Beilhartz

      Ja das mit der Solidarität ist halt auch so ein Spruch, den wir immer geschluckt haben.
      Sei 1964 zahle ich durchgängig in die Kasse ein. Ich habe mir auch nie viele Gedanken darüber gemacht, da für mich immer das Netto wichtig war.
      Es war eine Versicherung, die Verdienstausfälle durch Krankheit abdeckte, und darüber hinaus eine medizinische Versorgung gewährleistet.
      Das nun dieses doch durchaus sinnvolle Instrument zu einer Geldschöpfmaschine umgebaut wurde, die von Ganoven nach dem Schlage Maschmayers, bedient wird, ist verständlich. Kaschmiranzüge gibt es nicht von der Stange. Da bedarf es schon einer Vorleistung.
      Wie steht es nun mit St. Martin? möchte der sich auch in edles Tuch hüllen, oder teilt er seinen Mantel mit den Bedürftigen.
      Christa Schmidt, was meinen sie?

    • Horst Beilhartz

      Bovor ich in Rente ging, war ich der Meinung, Krankenkasse und Pflegeversicherung, so wie Lohn oder Einkommenssteuer währen hier nicht mehr relevant.
      Das sich aus meinem verminderten Nettoeinkommen, welches ja die Rente dar stellt, nun ein Bruttoeinkommen geworden ist, konnte ich mir nicht vorstellen.
      Ich denke mal, da fallen in Zukunft noch einige aus allen Wolken. Vor allen die Zuschauer, welche in der ZDF Sendung, „Die Anstald“ sich so herzhaft amüsiert haben.
      Satire zum Schenkel klopfen. Gut gemeint, aber wo sind die Konsequenzen.
      Ich habe mittlerweile Probleme, wenn Satire zum Augen wischen betrieben wird.
      Vermittelt sie doch, das Problem ist bekannt, also wird es auch angegangen.
      Pustekuchen.

    • hallo
      gesetzliche Krankenversicherung und private Krankenversicherung haben schon seit langem die Bodenhaftung verloren. Wir haben heute statt eines dem Allgemeinwohl verpflichteten Gesundheitswesens eine dem Profit von Pharmaindustrie, Krankenhauskonzernen und IT-Industrie dienende „Gesundheitsindustrie“. Und die Krankenkassen spielen mit (guckt mal, wie zum Beispiel die Techniker Krankenkasse in verschiedene Unternehmen aufgesplittet ist). Die „Gesundheitsindustrie“ wird in der nächsten Zeit noch weiter ausgebaut (und teurer). Auf der Strecke bleiben die Beschäftigten (ja, auch die Ärzte) und die Versicherten. Im September kommt dazu ein neues Buch von Jens Berger (Westend-Verlag).
      Ich persönlich glaube nicht, dass eine SPD geführte Regierung da irgendetwas ändern wird. Höchstens zum Schlimmeren wie seinerzeit Ulla Schmidt mit der „elektronischen Gesundheitskarte“ -> Kohle an IT

  20. Guten Morgen.

    Na; dann können wir uns ja die Hand geben Herr Beilhartz denn ich werde im September 68 Jahre jung. Löl, ich sage jung weil, ich immer mal wieder als junger Mann von anderen angeredet werde. Geht es Ihnen vielleicht genauso ?
    Nun zum thema.
    Also haben sie jetzt gekündigt ?
    Ich denke, aber die PKK hat ihre Kündigung aber bisher nicht anerkannt. Ist das Richtig ?
    Ich gehe nun persönlich davon aus, dass Sie ihre Beiträge nicht gezahlt aber auch nicht Zahlen konnten.
    Was nun das mit der Schufa betrifft, so finde ich, dass dies mal wieder Typisch ist.
    Ich selbst habe ja diese Insolvenz seit August 2015 hinter mir. Nun habe ich mir zu Ende des vergangenden Jahres eine Schufa Auskunft geholt oder zusenden lassen. Nun ich habe gleich gemerkt, dasss da etwas nicht stimmt. Ich habe die Schufa konsultiert und die drauf aufmerksam gemacht. Was auch anstandslos korrigiert wurde. Das ändert aber nichts am Score. Nun ich finde es auch zum Mäusemelken, dass ich nun erst über oder nach drei Jahre den Score wieder normal wie jeder anderer Bürger habe trotz 2er Renten die zwar wie ich geschildert habe nicht übermäßig sind aber dennoch zum Überleben gerade so reichen.
    Nun mir scheint, dass Sie sich entschlossen haben, es drauf ankommen zu lassen.
    Gut so, in Gedanken bin ich bei Ihnen und wünsche ihnen wenn es so ist viel Erfolg.

    • Horst Beilhartz

      Hallo H. Kohlhas,
      Die Resonanz hier im Seniorenaustand ist ja überschwänglich.
      Aber vielleicht lesen ja mehr mit, und mögen nur nicht ihren Senf in die Tasten hämmern.
      Ich bin in der glücklichen Situation, eine geringe Miete zu zahlen, und meine sonstigen Aufwendungen halten sich in Gränzen.
      Bis Januar 2017 habe ich meine Beiträge zur PKK entrichtet, obwohl ich durch die Selbstbeteiligung ja schon seit geraumer Zeit nicht mehr in den Genuß von Leistungen kam. Das führte letztendlich zu der Erkenntnis. Ohne Versicherung lebst du gesünder.
      Natürlich schwebt immer ein Damoklesschwert über einem. Was ist bei schwerer Krankheit.
      Nach drei Monaten Nicht Zahlen, bin ich aber noch immer gesund, und ich erfreue mich eines reicheren Kontostandes, der mir nun auch einige Annehmlichkeiten ermöglicht.
      Was kann schon groß Passieren, mehr wie ihre vermeintlichen Außenstände Pfänden, können sie ja nicht.
      Notfalls räume ich vorher mein Konto, und mach ein großes Freibiersaufen.
      Freiwillig bekommen die keinen Pfennig Äh Cent von mir.

  21. Horst Beilhartz

    Hallo zusammen.

    Meine Geschichte zum Austritt aus der PKK und die Entwicklung.
    Für alle die es interessiert, und ähnliche Probleme haben.

    Auf Grund des Schreibens eine Inkassounternehmens, in dem die Central
    ihre, aus meiner Sicht, unberechtigten Forderungen gegen mich eintreiben will, schrieb ich der Central einen Beschwerdebrief.

    Hier mein Brief:

    Sehr geehrte Damen und Herren, Sachbearbeiter,
    Am 21.03.2017 erhielt ich ein Schreiben von einem Inkassounternehmen Universalinkasso AG, in dem mir mitgeteilt wurde, in Ihrem Auftrag gegen mich Tätig zu werden.
    Es wurden Bestecke wie Mahngebührenerhöhung, und Schufa Eintrag angeführt. Von Knöchel brechen wurde noch nicht gesprochen.

    Für mich stellt sich nun die Frage, was arbeiten eigentlich bei Ihnen für Menschen, oder sollte ich sagen Roboter, die gehirnlos Befehle ausführen.
    Da ich ihnen keinerlei Außenstände schulde, eine Ordentliche Kündigung eingereicht habe und bewußt auf ihre Nichtleistungen verzichte, schreibe ich ihnen diesen Brief als Gedankenanstoß.
    Ich gehe davon aus, das Ihre Vorgehensweise bewusst geschieht, und nicht auf Grund einer Gedankenlosigkeit eines Mitarbeiters ihres Hauses.
    Arbeiten bei ihnen Aperatschiks die sich wie zu NAZI- Zeiten auch aus der Verantwortung stehlen, da sie Befehle ausführen.
    Ich bin 68 Jahre alt und solche Aufregungen führen nicht gerade zu meinem Wohlbefinden.
    Da sie sich ja so sehr für mein Wohlbefinden Einsetzen, und mich vor unüberlegten Handlungen schützen wollen, sollten sie ihr Tun schon mal Überdenken.
    Aber ich vermute mal, dass mein Wohl ihnen als letztes am Herzen liegt.
    Möge die Einsicht auch bei ihnen Einkehr halte
    und mögen sie von Sachbearbeitern wie ihnen verschont bleiben.

    Heute erhielt ich nun die Rückantwort:
    Leider kann ich hier nicht hinein kopieren, darum gebe ich den Text in Auszügen wieder.

    Bitte haben sie Verständnis dafür, dass aufgrund rückständiger Beiträge ein Mahnverfahren ein regulärer Schritt ist. Hierbei unterscheidet sich die Central nicht von anderen privaten Krankenkassenversicherungen oder auch Unternehmen anderer Branchen.

    Danach kommen noch ein paar Anmerkungen, wie falls sie ihre Zahlungen zwischen zeitig
    usw.

    Ich erwartete ja nichts anderes.

    Dennoch fällt auf, DIE PKK BETRACHTEN SICH ALS UNTERNEHMEN WIE JEDE ANDERE BRACHE:
    Dann müsste auch wie bei jeder anderen Brache das Kündigungsrecht gelten.
    Hier scheint mir doch ein großer Widerspruch zu liegen.

    Mal sehen hinter welchem Paragraphenzaun sich das Gericht verschanzt.
    Ich werde Neugierig.

  22. Hallo Zusammen,

    Na Herr Beilhartz ob Sie die Öffentlichkeit hier finden werden ist doch fraglich ? Nun frage ich Sie ob ihnen diesbezüglich jemand von den Betreibern hier etwas dazu sagen konnte.
    Ich und Sie und einige wenige andere Personen schreiben hier mal etwas zum Thema rente.
    Ja und so ist es sicher auch mit vielen anderen sozialen Dingen die im Rahmen von Agenda 2010 abgebaut und verändert wurden.
    Ich war heute Morgen mal auf Seiten des DGB und da stand zwar etwas über die Forderung der wieder Anhebung der Rente aber nicht so wie es in Österreich oder der Schweiz gezahlt wird allso eine Rente wo alle einzahlen müssen ja auch Gewerkschafter.
    Nun das zu Schreiben löst sicher nicht ihr Problem mit der privaten Krankenversicherung.
    Es ist ein anderes Thema.
    So denke ich ist es für Sie sicher genauso Nervenaufreibend, wie mein Kampf nachdem mich meine Frau verlassen hat mit allen seinen Negativen Geldlichen und Gesetzlichen folgen für mich.
    Ich berichtete ja schon ausführlich darüber wie es mir ergangen ist.
    Man fühlt sich wie Don Kichot der gegen Windmühlen reitet.

    Nun auch noch Bild die ihnen ein paar warme Worte übermittelt sonst aber ?

    Aber gegen diese Gesetze ist oft kein Kraut gewachsen. Ich bin da Realist, selbst wenn die Linken in der Bevölkerung bei der nächsten Bundestagswahl die absolute Mehrheit erringen würde und löl was Sahra Wagenknecht Bundeskanzlerin würde, müsten die erst mal eine Bestandsaufnahme machen was vorherige Regierungen sozial verbockt haben sichten ind prüfen inwieweit dies zum wohle des Volkes veränderbar ist. Neue Gesetze auf dem Weg zu bringen die dann die Verteilung von oben nach unten auf dem weg bringen geschieht auch nicht von heute auf morgen. Auch unter Linken muss dass ja dann alles durch den Bundestag/rat. Ja ich bin auch dafür, dass alle Bürger in eine Gesetzliche Krankenversicherung überführt würde.Ich denke, das ginge aber nur, wenn auch alle ja alle in eine gesetzliche Rente einzahlen würde. Ja und dann frage ich mich sowieso wofür muss es soviele Versicherungen geben. Ja das alles ist schon mal auf der Agenda gewesen auch die Discusion um Volksentscheide oder der Vielzahl an einzelne Bundesländer. Die Krux ist aber, dass da sehr viel Personal und Beamtentum dranhängt und die Befürchtung das dies eine Menge arbeitslosigkeit nach sich zieht ? Ja eigentlich gebe ich Bild recht. Eine zeitung kann auch in diesem system nichts anderes tun als drauf aufmerksam zu machen. Allerdings kennt man auch die Einstellung der Bevölkerung zu Bild. sie wissen selbst Herr Beilhartz niemand gibt gerne zu und liest BILD.

    Nee es ist zum Mäusemelken und hoffe für Sie auf einen guten Ausgang ihrer Probleme.

    Mit freundlichsten Gruß

    • Hallo H. Kolhas,
      Das ist ja klar, das ich den Igit, Igit . Faktor bei Bild ausgeklammert habe.
      Eigentlich wollte ich genau diejenigen befragen, die zwar sozial tönen, aber durch die Hintertür, den Boden vorbereiten, dass eine Agendapolitik überhaupt möglich ist.
      Es ist mir auch klar, das ich einen Kampf gegen Windmühlen führe, aber wie gesagt, das soll mal ein Richter mir ins Gesicht sagen, dass ich still zu halten habe, wenn Staatliches Verarmen befohlen wird. Außerdem gibt es ja noch sittenwidrige Verträge, und als solchen empfinde ich dies.
      Übrigens , ist meine Situation ebenfalls in der Vergangenheit zu suchen.
      Wahrscheinlich liegt mein Fall ähnlich wie ihrer. Betrieb, Schulden, Scheidung mit Rosenkrieg, alles auf dem Rücken der Kinder. Eine Rechtsprechung die es sich einfach macht. Was solls, alter Schnee.

    • Horst Beilhartz

      Gestern schaute ich kurz bei Frau Maischberger hinein.
      Die Menschen verlangen höhere Mindestlöhne. Als ob das Problem damit gelöst währe.
      Mit einer Lohnerhöhung geht in der Regel eine Preiserhöhung einher. Das Problem bleibt bestehen.
      Schlimmer empfinde ich die Situation, dass schwächere Teile der Gesellschaft von staatlicher Seite nicht mehr geschützt werden.
      Da gibt es Tafeln, und Kleiderkammern, die von privaten Vereinen unterstützt werden.
      Alles Ehrenwert, aber leider stehen auf der einen Seite des Tresens die warmherzigen Gutmenschen, welche sich vermeintlich sozial engagieren, auf der anderen Seite die in Demut verharrenden Empfänger, welche dankbar einen angegammelten Salatkopf nach Hause tragen.
      Die Menschenwürde wird mit Füßen getreten.
      Das ist meines Erachtens ein wirklich übles Spiel, welches hier gespielt wird.

  23. Horst Beilhartz

    Hallo Zusammen,
    Da ich ja schon auf mein Problem aufmerksam gemacht habe, will ich nun auch weiter berichten, wie sich die Geschichte entwickelt.
    Ich suche natürlich die Öffentlichkeit, da ich klare Stellungnahmen pro oder kontra erwarte.
    Es scheint aber so, als währe eine Mauer des Schweigens errichtet worden oder ein öffentlicher Maulkorb verhängt worden.
    Mein Erstkontakt zum Paritätischen Wohlfahrtsverband erwies sich ja schon als Schlag ins Wasser. Keine klaren Aussagen, nur „oh, da halte ich mich raus“ Ausflüchte.

    Mein zweiter Anlauf war nun die BILD kämpft für ihr Recht.
    Hier nun die Rückantwort:

    Sehr geehrter Herr Beilhartz,
    danke, dass Sie uns geschrieben haben. Danke für Ihr Vertrauen.

    Wir kennen den Ärger mit Behörden und Firmen und die vielen Ungerechtigkeiten! Mehr als hunderttausend Mal (!) schon konnte BILD kämpft für Sie! verzweifelte Leserinnen und Leser unterstützen.

    Sehr gern würde BILD kämpft für Sie! auch Ihnen helfen. Manchmal aber kann es selbst BILD nicht schaffen. Wir sehen leider keinen Ansatz, wie wir hier Ihre Wünsche verwirklichen können. Bitte haben Sie Verständnis für unsere offene und ehrliche Einschätzung.

    Vielleicht werden wir Ihr Problem einmal als allgemeines Thema redaktionell aufgreifen. Wir haben es als Anregung an das zuständige Ressort übermittelt. Dort wird entschieden.

    Wir wissen, dass Sie jetzt vielleicht enttäuscht sind. Trotzdem hoffen wir, dass Sie Verständnis für unsere Entscheidung haben und wünschen Ihnen von Herzen alles Gute für die Zukunft. Wenn Sie einmal ein anderes Problem haben, schreiben Sie uns gerne wieder. Wir hoffen, Sie auch weiterhin zu unseren Lesern zählen zu dürfen.

    Mit freundlichen Grüßen
    BILD kämpft für Sie!
    Axel Springer SE
    ZEITUNGSGRUPPE BILD
    Axel-Springer-Straße 65
    D-10888 Berlin
    Telefon: +49-30-2591-0
    Fax: +49-30-2591-76336

    Auch hier, keine klare Stellungnahme.
    Immer nur, wir kennen das Problem, da halten wir uns raus.

    Was ist los, es muß doch eine eindeutige Rechtslage geben, in der man mir mitteilt, nach § so wie so, sind sie verpflichtet, sich finanziell soweit zu entblößen, dass sie sich nicht mehr selbst ernähren können. Erst dann haben sie das Recht auf Hilfe. Eigenständige
    Maßnahmen sind unerwünscht und werden deshalb nicht toleriert.
    Das währe eine klare Aussage.

  24. Horst Beilhartz

    Meine Situation ist zwar beschissen, aber das ist nicht der Grund, warum ich hier schreibe.
    Ich bin der Meinung, in unserem Land funktionieren zu viele, im Sinne von, betrifft mich nicht, daher kein Problem.

    Das ist wohl auch der Grund, warum Gewerkschaften schwach geworden sind und vielleicht auch, dass die SPD zu einem verkommenen Haufen mutiert ist. Joschka Fischer trat sicher mal ambitioniert an. Das Korrumpieren kleiner Gruppen, Hier ein besserer Arbeitsvertrag, da kleine Zuwendungen in vorm von Vergünstigungen in Kantienen oder Firmenwagen, usw. führen dazu, das jeder seine Einkünfte bedeckt hält um sich nicht in die Karten schauen zu lassen. Der Nachbar könnte ja denken man kann nicht mithalten.
    Dadurch wird eine Neidgesellschaft heran gezogen.
    Ein flächendeckender Tarifvertrag wirkt dagegen und ist deswegen unerwünscht.
    Statt dessen werden Betriebszugehörige, Fremdfirmen und Leiharbeiter gebraucht.
    So dividiert man die Gesellschaft auseinander.
    Und so dividiert man solidaritat auseinander.

  25. Hallo Leute, Da ich ja mit meiner Rente nicht hinter dem Berg halte möchte ich heute nochmal daran Erinnern, dass ich seit 01. Juli des vergangenden Jahres ja eine Nettorente einschließlich der Betriebsrente von genau 1.614 € habe. Ja ich weiß, dass dies im Verhältniss zu vielen Erwerbsminderungsrenten usw. noch viel ist. Gerade eben hat mir noch jemand gesagt, dass er diesbezüglich etwas über 600 € hat. Nun kann ich ja auch nicht wissen, welche Wut oder Einstellung so manch einer der davon betroffen ist gegenüber den etablierten Parteien hat die uns gesammt gesehen das Zumuten. Jedenfalls wenn man die Nachrichten oder Berichte so verfolgt bleibt das Gefühl, dass es kaum Gegenwehr gibt. Klar, das ich die eine oder andere Meinung und Wut darüber was der Gesetzgeber so alles noch beschließt das aber keinesfalls zu Gunsten der breiten Bevölkerungsschichten im Sinne von Sozialgesetzgebung beschlossen wird sondern das Gegenteil ist der Fall.

    Nun ich war gerade bei Steuerberater und der hat mir errechnet, dass ich bezogen auf das Steuerjahr 2016 eine Betrag von 686,70 € ans Finanzamt abführen muss. Glücklicherweise brauche ich diesen Betrag erst zum ende des Jahre abzuführen da die auch erst gegen Ende des Jahres die Steueranträge dem Finanzamt auch erst gegen Ende des Jahres. Nehme ich nun die etwas üb 4 % Rentenerhöhung von 2015 waren dies bei mir ja so um die 32 €uro erhöhung. Nun heruntergerechnet sind diese 687,70 € auf den Monat gesehen 57,30 €.. so gesehen 1.556,70 €. Gut bis die Abführung dann Tatsächlich zahlbar ist, vergeht ja noch einige Zeit. Zwischenzeitlich erhöht sich das Ganze ja ab Juli nochmals um 1,9 % oder etwa 16 €. Aber mal Ehrlich, haben wie oder besser ich dann Tatsächlich eine Rentenerhöhung gehabt ? Ich zahl es doch zurück.

  26. Altersarmut – Große Koalition spart bei Erwerbsminderung. Wer hat den Bericht bei PlusMinus auch gesehen ? Drei Wochen hat man auch da wieder seitens PlusMinus die Frau Nahles für eine Stellungnahme an Mikro zu bekommen. Ja und wieder absagen der Ministerin wegen Terminmangels. Die Veraschen uns ohne Ende. Es ist das gleiche wie mit den Dieselautos oder den DRK und viele andere Dinge mehr.
    Wer es noch nicht gesehen hat, hier der Link dazu.
    http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/index.html
    Ja auch das neue Prostituionsgesetz ist ja auch nicht das Gelbe vom Ei. In Schweden läuft es ins Leere.
    Es ist eine einzige Katastophe was sich Politisch derzeit auf allen Feldern abspielt.

    Na Herr Beilhartz, ich bedaure, ich kann da nicht helfen obwohl mir solche Fälle wie ihrer auch jedesmal Leid tut. Aber so ist es ja nicht nur auf der Behörde sondern auch der Agentur für arbeit und vielen anderen Behörden.
    Was bleibt ihnen aus meinem gefühl anderes übrig als sich diesbezüglich auch einen Anwalt zu nehmen. Gehen die gegen Sie vor bleibt ihnen sowieso leider nichts anderes übrig. Ja und wenn ich sehe, was Sie für eine Rente haben,dann würde ich einen Antrag zur Prozesskostenhilfe bei Gericht stellen. Denn ich denke genauso wie ich ist ihnen sicherlich eine Rechtsschutzversicherung zu teuer. Nun einen nackten Mann kann man nichts aus der Tasche zaubern. Nun ich habe ja eine Insolvenz hinter mir, Ja und da liegt der pfändungsfreie Betrag 2017 bei 1079 € und ihre Rente liegt ja in dieser Höhe. Ich weiß nicht ob ich Richtig liege oder ihnen das Raten kann, einfach die Füsse still zu halten und zu warten was die Unternehmen um sich dann ihrerseits aber jetzt schon bei einem Anwalt oder aber auch bei der Verbraucherberatung diesbezüglich einmal Schlau zu machen.

    Sagt mal leute Ehrlich, das soll ich CDU oder die neue Gerechtigspartei SPD wählen !
    Mit mir nicht.
    Auch heute Abend gibt es ja neue Sondierungsgespräche zwischen beiden Parteien und es wurde gesagt, dass am Ende mal wieder heiße Luft dabei herauskommen wird.
    Ich denke, es wird niemals dazu kommen, dass unter beiden Großparteien eine ganz andere Steuer und Rentenreform zustande kommt. Ich denke, ohne die Linke, die Polarisierend so abgelehnt wird, wird es da auch unter einem Kanzler Schulz nicht kommen denn er hat das Thema Rente bisher noch nicht in den Mund genommen.
    Ich fürchte aber es wird wohl so kommen, dass einer der beiden gewinnt und es nicht zu Rot -Rot Grün kommt.Hoffentlich schafft es einer der beiden eben nicht zu einer absoluten Mehrheit im Bundestag.

    • Danke H.Kohlhas,
      Das mit dem Füße still halten, versuch ich, aber die Faust ballt sich schon in der Tasche.
      Meine Lebensgefährtin wird schon unruhig. Der Nervenkrieg beginnt.
      Ich werde, falls ein Mahnbescheid eintrudelt, Widerspruch einlegen, weiß zwar noch nicht wie man das macht, aber ich hab ja Zeit mich schlau zu machen.
      Nun wird man im Alter noch zum Prozesshansel. Na mal sehen wie sich die Sache entwickelt.
      Falls noch jemand eine Anlaufstelle weiß, die sich in diesen Dingen auskennt, währe ich Dankbar für eine Mitteilung.

  27. Hallo zusammen,
    Ich hoffe mir kann hier jemand einen Tipp geben, wie ich mich verhalten soll.

    Ich habe mich schon an den Paritätischen Wohlfahrtsverband gewendet, in der Hoffnung eine kompetente Beratung zu erhalten. Das war aber leider auch nur wieder der Nachweis, wie dürftig es um unser Bildungsniveau steht.
    Von Beratung konnte da nicht gesprochen werden. aber egal ich will nicht weiter drauf ein gehen.

    Meine Anfrage lautet:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
     Ich möchte  gerne eine Beratung über den Austritt aus einer Privaten Krankenkassse.
     Es handelt sich um die PKK Central, bei der ich seit dem 1.1.2009 Mitglied Bin.
     Da meine finanziellen Mittel nicht mehr ausreichen um die Beitragssätze zu zahlen.
     Ich bin Rentner 68 Jahre   mit einem Renteneinkommen von 1096,65 Euro in dem ein Krankenkassenzuschuß von 74,61 Euro enthalten sind.
     Mein PKK Beitrag beläuft sich zur Zeit auf 498,82 Euro mit einer Selbstbeteiligung von 3000 Euro.
     Das heißt umgerechnet auf das Jahr, zahle ich pro Monat 750 Euro, ohne das die Kasse überhaupt in Leistung tritt.
     Da ich diese Situation nicht mehr weiter hinnehmen kann, kündigte ich meinen Vertrag bei der PKK zum 1 Januar 2017. Grund 10 % Erhöhung der Beiträge)
     Die Kasse besteht aber weiter hin auf Zahlung und geht nun mit einem INKASSO Unternehmen gegen mich vor.
     Den Beitrag zur Pflegeversicherung,  81 Euro, überweise ich der  Kasse per Dauerauftrag.
    Einen Sozialantrag kann ich nicht stellen, da ich noch eine Auszahlung aus einer Direktversicherung auf meinem Sparbuch habe.
     Meine Frage ist, kann die PKK gegen mich gerichtlich vor gehen, und bin ich verpflichtet Kassenbeiträge zu zahlen, die mich unter die Armutsgrenze
    bringen. Wie gesagt Kassenbeiträge die Leistungslos von der Kasse eingesteckt werden.
     Nach meinem Empfinden darf das nicht sein, aber wie wehre ich mich dagegen?
     Eine medizinische Versorgung, bzw Vorsorge kann ich mir schon lange nicht mehr leisten, da ich ja immer die erhöhten Abrechnungssätze der Ärzte bezahlen muß.
     Ich währe Dankbar, wenn es Auskünfte von ihnen darüber gäbe, wie ich mich verhalten soll.
     Ist der Weg so vorgezeichnet, dass alle Ersparnisse an die PKK abgetreten werden müssen, bis ich den Nachweis erbringen kann, das ich Mittellos bin?
    Bin ich der Einzige in Deutschland, der von diesem Problem betroffen ist. Ich lese nirgend wo darüber.
      
    Soweit mein Fall:

    Heute erhielt ich das nächste Schreiben des Inkassounternehmens:
    Die Daumenschrauben werden Angezogen. Mahngebühren hoch.

    Meine Frage in die Rund, kennt jemand einen Verein, eine Behörde, oder Anlaufstelle, mit der ich mich in Verbindung setzen kann, um eine kompetente Beratung zu erhalten.

    Vom Staat fühle ich mich total im Stich gelassen.
    Eher bin ich wohl unter die Räuber geraten.

    Falls jemand Ähnliche Fälle kennt, und Auskunft geben kann, währe ich froh.

    schon mal jetzt ein Dankeschön in die Runde.

  28. Pingback:Hinweise des Tages | NachDenkSeiten – Die kritische Website - Das Pressebüro

  29. Hallo, bin auch über die Nachdenkseiten auf den „Seniorenaufstand“ aufmerksam geworden. Mit fast 60 aber noch nicht wirklich „Senior“.

    Trotz mancher Vorbehalte haben wir heute mit dem Internet die Möglichkeit, uns nicht nur aus Fernsehen, Radio und Tageszeitungen zu informieren, sondern eben auch auf den Nachdenkseiten, auf Telepolis, auf KenFM usw. Unabhängig von der vorgegebenen Meinung in den sogenannten „Leitmedien“. Und da gibt es dann auch Infos zu Autobahnprivatisierung, dem Wahnsinn im Gesundheitswesen, die „Schweinereien“ rund um die Rente, die Lobbywirtschaft in Berlin und Brüssel usw.

    Mein persönliches „Steckenpferd“ sind die Straßenbeiträge, mit denen die klammen Kommunen die Kosten der Infrastrukturerneuerung auf vorwiegend ältere Eigenheimbesitzer abwälzen. Mit dem Segen der Landesregierungen.

    Ich denke, Wissen ist die Voraussetzung, dass sich etwas verändert. Wissen, wie Macht ausgeübt wird und wie unsere „Eliten“ funktionieren. Guckt mal nach Prof. Rainer Mausfeld bei youtube oder bei kenfm.de . Hochinteressant .

    Ich werde gerne von Zeit zu Zeit mich auch hier beim Seniorenaufstand informieren, weil das gut recherchierte Infos sind

  30. So what? Für Beamte und Richter ist doch gesorgt: Die amtsunabhängige Mindestpension beträgt nach nur 5 Jahren im Dienst, auch bei Teilzeit oder vollständiger Freistellung immer mindestens 1.660 € monatlich. Ohne Vermögensprüfung und ohne Prüfung des sonstigen Einkommens. Nur eigene gesetzliche Renten werden angerechnet, nicht aber die des Partners etc.

    • @RDA
      Und was hilft es dem Rentner der von Altersarmut betroffen ist, wenn Beamte und andere Gruppen mehr bekommen? Die Mehrheit wählt doch immer die, welche sie in Altersarmut treiben. da nützt es mir recht wenig, zu wissen, dass andere Gruppen wesentlich mehr bekommt.

      • Darum geht auch nicht, sondern darum dass endlich ein zutiefst ungerechtes Sozialsystem beendet wird. Es sei allen Beamten oder sonst wem gegönnt, gute, auskömmliche Renten zu bekommen. Aber warum wird es den Rentnern nicht gegönnt? Sind es doch maßgeblich Beamte, die über die GRV entscheiden. Der ganze Riesterrentenbetrugs z.B. war nur möglich mit fleißiger Hilfe von Beamten, auch das Alterseinkünftegesetz. Wer war/ist in der DRV, im BMAS und sonstwo dafür verantwortlich? Rürup, Geschäftsfreund von Maschmeyer, hat maßgeblich mit daran seinen Anteil, dass die GRV teilzuprivatisiert wurde. Wir hätten eine völlig andere Rentenpolitik, wenn auch Beamte, Politiker und anders berufständisch Versicherte sich mit an allen allgemeinstaatlichen Aufgaben beteiligen müssen. Eine GRV wäre viel akzeptierter und sicherer, wenn alle Einkommen sich beteiligen müssen. Siehe Niederlande, Schweiz, Österreich . . .

  31. Pingback:Hinweise des Tages | NachDenkSeiten – Die kritische Website

  32. Ich finde es Schade, dass es im Saarland keinen Wechsel gibt. Aber Offensichtlich stimmt es, dass es auch eine Sympatiewahl war. Nun wenn man alleine dass Soziale betrachtet muss man feststellen, dass die Menschen sich Offensichtlich den sozialen Abstieg selbst auswählen. Nun besteht Politik sicherlich International gesehen nicht nur aus Sozialpolitik sondern im hinblick auf eine starke EU auch auf Verläßlichkeit und da bietet die Kanzlerin eine gute Politik auch wenn ich diese Dinge mit der Erhöhung der Rüstungsausgaben für und da hat die Frau Wagenknecht recht auch Gestern wieder bei Anne Will auch für einen Wahnsinn halte. Gleichwohl hängen bei der Produktion dieser Waffen auch eine Menge Arbeitsplätze dran. Ich Glaube aber nicht, man sieht es ja an Rheinmetall, dass die auch auf andere Tätigkeitsfeldern in der Produktion Tätig sein können. Sie machen dies ja auch. Wasd mir auf jedenfall aufgefallen ist, dass Frau Wagenknecht auch das zum wievieltenmal Thema Rente ins Spiel brachte. Bei den anderen Teilnehmern der Runde bei Anne Will sprach davon niemand.Der Herr Kauder sowieso nicht denn die haben Soziales absolut nicht auf ihrer Agenda. Die Sprechen nur von Zukunfsgestaltung des Landes und meinen damit absolut die Wirtschaftskraft noch immer mehr im Sinne von den Wohlhabenden zu stärken. Diejenigen die durch diese Raster gefallen sind vor allen viele viele Rentnerinnen und Rentner und ich es werden ja immer mehr die an die in Armut leben bleiben auf der Strecke. Mir gefiehl auch nicht in dieser Sendung, dass die linken immer noch als Kommunisten betittelt werden. Auch das Abgehobene gefühlslose Gerede, über dass Abschneiden der CDU und des Herrn Kauders der sich jetzt schon als Gewinner der nächsten Bundestagswahl hinstellt gefällt mir zumindestens schon mal überhaupt nicht. Es bleibt nun abzuwarten mehr können wir aus der Unterschicht im Augenblick sowieso nicht tun, was die Parteien bis zur Mitte des Jahres für Programme in entwickeln und ob wir Rentner da auch bedacht werden.

  33. Das Rentnerforum „Seniorenaufstand“, ist eine Möglichkeit, aber wird von zu wenigen genutzt. Es steht zu wenig in der öffentlichen Wahrnehmung.
    Ja da gebee ich ihnen Recht.

  34. Ein großes Problem ist meines Erachtens, dass die Möglichkeiten zu Kommunizieren in unserem Alter zu gering sind. Der Generation FaceBook gehöhre ich nicht an, und ich habe auch keine Lust darauf.
    Das Rentnerforum „Seniorenaufstand“, ist eine Möglichkeit, aber wird von zu wenigen genutzt. Es steht zu wenig in der öffentlichen Wahrnehmung.
    Ich bin nur über die NDS darauf aufmerksam geworden.

    Nur immer der Armutsbericht des paritätischen Wohlfahrtsverbandes, oder das Auftreten eines ihrer Vertreter bei Frau Maischberger, lässt die Problem der Altersarmut nicht deutlich werden.
    Der Zuschauer hört davon, aber es betrifft ihn nicht.
    So bekommt Altersarmut kein Gesicht und die davon betroffen, verstecken sich.
    Viele laufen lieber als Einzelkämpfer durch die Welt, jobben hier und da noch ein wenig, und schnallen den Gürtel immer enger.
    Ich würde mir wünschen, dass zB. Die Nachdenkseiten ein Forum einrichten würden, in dem man seine Erfahrungen mit anderen Austauschen kann.
    Da diese Seite ja verlinkt ist, kann Albrecht Müller ja mal „DARÜBER NACHDENKEN“.

    • Die NachDenkSeiten sind auch auf Facebook zu finden und dort kann man dann kommentieren, sich austauschen, Hinweise u.s.w. abgeben. Den Seniorenaufstand übrigens auch. Aber man darf nicht vergessen, dass es überall Menschen braucht, die diese Plattformen pflegen, und dafür gibt es oft zu wenige, die sich diese Mühe machen wollen oder können.

      • Danke Antje für den Hinweis.
        Aber leider hege ich eine tiefe Abneigung gegen Facebook. Ich finde es fürchterlich, wenn in
        Fernsehdiskussionen der Facebook Experte ausgewählte Postes ( ich glaube so nennt man das jetzt) vor liest. Ich möchte meine Meinung eher wie einen Leserbrief betrachtet sehen.
        Aber wahrscheinlich sehe ich das falsch, und der Meinungsaustausch findet dort intensiv statt, leider ohne mich, da ich ja ein Technikmuffel bin.

  35. Wer Rentner quält, wird nicht gewählt,
    deshalb:
    Wer CDU/CSU, SPD, Grüne wählt, wählt ALTERSARMUT!!!

    • Auf Facebook auf einer ver.di-Seite haben übrigens Beamte diesen Spruch geklaut und für sich umgewandelt: Wer Beamte quält wird nicht gewählt.

  36. Hallo Herr Krökel für mich gibt es da nur die Linke. Ich habe mich nun heute Morgen bei Yue Tube den ganzen Morgen mit Sarah Wagenknecht und der Linken beschäftigt und auch in letzter Zeit da meine Meinung zu Tagesaktuellen Themen kundgetan. Das was diese Partei vertritt spricht mich voll an. Frau Wagenknecht spricht da auch vom Thema Maut und was bestimmt zur Glaubwürdiger gegenüber dem wähler zu werden das Thema prikäre Beschäftigungsverhältnisse an, was man da noch vor der Bundestagswahl verhindern könnte. Aber seit gestern steht ja fest, dass die Maut kommt.
    Nun Herr Ferdinand Dworsky Sie wissen sicher besser noch wie ich warum dass so ist. Die Resonanz auch hier ist ja auch verschwindend gering.
    Ich Interpretiere das auch so, dass viele ältere Bürger einfach nach einem arbeitsreichen Leben zu kapput sind und sich lieber mit anderen Dingen beschäftigen als Politik.Man nimmt es einfach hin in der Gewissheit als einzelner und das habe ich in der Vergangenheit bei älteren Mitbürgern schon oft gehört dass die Sagen, ich kann es doch nicht ändern lass mich mit so einem Thema in Ruhe.

    Selbst meine ex Frau war für diese Thematik nicht eingänig auch schon nicht als Sie noch in den 50 er Jahren war.

    Diese Menschen wählen dann, auch weil sie es nicht anders kennen Traditionell CDU. Nun Wohne ich in NRW und Speziell in MG. Ja ich habe mich auch mit dem gedanken befasst in die Linkspartei anders als jetzt viele in die SPD beitzutreten. Aber in meiner Rentehöhe selbst nach Abzug meiner Steuernachzahlung ans Finanzamt müsste ich ja Monatlich da 45 € zahlen. Das wäre mir aber zuviel. Ich bedauer dass aber es ist nicht zu ändern.
    Klar, dass ich weiß, dass die gegenüber anderen Parteien auch Geldlich nicht so gut dastehen und dies auch sicherlich Gerechtfertigt ist. Ich würde mir wünschen, dass es auch bei Gewerkschaften endlich mehr Intiativen geben würde, die uns Rentner Bundesweit auf die Strasse bzw dazu bringt die Linke Partei zur Bundestagswahl weit mehr als 10 % der Stimmen einbringen würde.

  37. Guten Morgen

    Nun Herr Schwager nun Weiß ich nicht welchen Bundesparteitag da gemeint ist. Ich habe mal die Seite vom Bundesparteitag vom 19 März diesen Jahres hier aufgemacht. Leider habe ich von den Reden nichts gesehen weil ich davon nichts wusste. da steht unter vielen anderen Themen folgendes zur Rente hier im Internet geschrieben.

    Ich Zittiere: das Rentenpaket für gerechte Renten

    Wer lange hart gearbeitet hat, soll im Ruhestand eine gute Rente haben. Dafür haben wir einiges durchgesetzt: zum Beispiel die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren. Damit können Beschäftigte nun zwei Jahre früher abschlagsfrei in Rente gehen – derzeit also schon ab 63.
    Mehr Erwerbsminderungsrente

    Nun war ich kein Erwerbsminderungsrentner sondern wie ich schon in früheren Beiträgen geschildert habe mit vielen Kolleginnen und Kollegen nicht nur in unseren Großkonzern mit Billigung der damaligen Bundesregierung und der Gewerkschaften die diese Konzepte mit den Berieben sozialverträglich gestaltet hat. Wenigstens bei uns war es aber so, dass dieser Betriebsratsvorsitzender eben nicht mit 51 schon in den Vorruhestand gegangen ist. Mir hat dies einen Verlust von 10 Rentenpunkten beschert weil ich dadurch gezwungendermaßen mit 60 Rentner wurde.

    Angesichts ihres Beitrags muss ich doch bei dem Gerede über Gerechtigkeit was die SPD uns nun vormacht skeptisch sein. Klar ich mache keinen Hehl daraus, dass ich da ganz auf der Seite der Linken bin. Obwohl alles ist ja noch Blaupause im Hinblick auf die nächsten 4 Jahre nach der Bundestagswahl 2017.

  38. Ich bin seit 40 Jahren selbständig und habe kein Rentenproblem. Trotzdem versuchte ich in den letzten 5 Jahren, die Rentnerinnen und Rentner für ihre Rechte zu aktivieren. Vergeblich. Veranstaltungen, die von mir und meinem Kollegen durchgeführt wurden, waren für die Katz. Kein Rentner weit und breit. Die Politdarsteller der etablierten Parteien sind gut versorgt und für die Beseitigung des Renteproblems nicht zu gewinnen. Meine letzte Hoffnung. Die Linkspartei.

  39. Wir Rentner haben es diesmal in der Hand,die richtige Parteien zu Wählen , nicht die SPD,CDU ,CDU vor allem nicht die Grünen , sondern , irgendwie einer der Protest Parteien.

  40. Also auf dem SPD Sonderparteitag hat Gabriel gesagt “ die SPD ist nicht die Partei der Gewerkschaften „. Und die SPD ist schon garnicht die Partei der Rentner / inen . In einem Interview der Süddeutschen Zeitung hat Müntefring folgendes gesagt. “ mit 600 Euro Rente im Monat ist man nicht Arm , er selbst bekommt ca. 7308 Euro im Monat.

  41. Ein erster Kommentar dazu.

    Nun ich habe gestern Abend in dem TV Sender 24 den Bericht gesehen wie große Konzerne ihre Gewinne am Finanzamt vorbeischleusen. Ja dass Bundesfinanzministerim dass alles weiß . Eine Schande ist dass ja ich finde es ist dem Volk gegenüber ein Verbrechen dem man nicht Einhalt gebietet. Sowas gehört aber eigentlich ins Hauptprogramm und nicht wie Gestern in einer der Nebenkanäle.Dies müsste man an die ganz große Glocke hängen. Ich weiß nicht, wieviele Bürger über solche Machenschaften überhaupt kenntniss haben wie man Belogen und Betrogen werden. Hier ist es auch Schade, dass hier sowenig Reaktion auf diese Politik gibt. Es müsste ein Aufschrei des Volkes erfolgen. Wenn ich mir nun die Ergebnisse der Forchungsgruppe Wahlen so ansehe so sagen mir die gezeigten Ergebnisse im Hinblick auf die Landtagswahlen und Bundestagswahl derzeit nicht das, was hier als Wahlspruch steht. Wer Rentner Quält wird nicht Gewählt.

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